Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Deutlich weniger Verkehrstote in Niedersachsen
Nachrichten Der Norden Deutlich weniger Verkehrstote in Niedersachsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:36 22.08.2013
Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr 2013 überdurchschnittlich stark gesunken. Quelle: dpa
Hannover

Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr 2013 überdurchschnittlich stark gesunken. Auf den Straßen des Landes sind von Januar bis Juni 166 Menschen ums Leben gekommen. Dies sind 64 Menschen oder rund 28 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Donnerstag mit. Deutschlandweit sank die Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr um rund 14 Prozent auf 1454. Damit setze sich der positive Trend des vergangenen Jahres fort.

Auch die Zahl der Verletzten auf den Straßen ging weiter zurück: Bundesweit um 8,8 Prozent auf knapp 168.000, in Niedersachsen um 8,1 Prozent auf rund 18.000.

„Die Tendenz ist erfreulich“, sagte Sabine Schlemmer vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Eine wesentliche Ursache für die Entwicklung ist nach Ansicht der Experten des Automobilclubs der zurückliegende harte Winter. „Bei solchem Wetter sind weniger Autos vor allem auf den gefährlichen Landstraßen unterwegs und die Leute fahren langsamer und vorsichtiger.“ Entsprechend sinke die Zahl schwerer Unfälle.

Zudem mache sich zunehmend auch der technische Fortschritt und die damit verbundene größere Sicherheit der Fahrzeuge bemerkbar, sagte Schlemmer. Fahrzeuginsassen seien bei Unfällen besser geschützt als früher.

Schließlich wirke sich der Führerschein mit 17 positiv aus. „Die Gruppe der jungen Fahrer sei zwar nach wie vor überproportional häufig in schwere Unfälle verwickelt, aber die Zahl dieser folgenreichen Kollisionen gehe durch das begleitete Fahren zurück. „Das hat sich auf jeden Fall bewährt.“

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Verkehrsopfer im Land nahezu ständig gesunken. Dazu haben verschiedene Maßnahmen beigetragen, zum Beispiel an der stark überlasteten Bundesstraße 73 zwischen Stade und Hamburg. Diese galt früher wegen zahlreicher schwerer Unfälle als Todesstrecke.

„Dieser Begriff gilt heute nicht mehr“, sagte ein Sprecher der Stader Polizei. Waren im Jahr 2000 acht Tote zu beklagen, kam dort im vergangenen Jahr ein Mensch ums Leben. Die Beamten versuchten nach 2000 die Unfallgefahr mit der Teilung von Fahrbahnen, neuen Verkehrsinseln und Geschwindigkeitsbegrenzungen in vielen Streckenabschnitten einzuschränken. Auch weiße Holzkreuze wurden damals für jeden Verkehrstoten an der Straße errichtet. Die Bundesstraße soll mit dem Ausbau der A26 bald entlastet werden.

lni

Der Norden Achtung - Massentierhaltung - Wann wird ehrlich gekennzeichnet?

Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) fordert Warnhinweise für Produkte aus der Massentierhaltung. Werbung mit Tieren auf der grünen Wiese führe in die Irre – und gehöre verboten.

Michael B. Berger 24.08.2013
Der Norden Kommunen planen Gebührenerhöhungen - Das Leben in Niedersachsen wird teurer

Die Kämmerer in Niedersachsens Kommunen drehen laut einer Studie kräftig an der Gebührenschraube: Demnach wollen die meisten Städte und Gemeinde dieses oder nächstes Jahr Steuern und Abgaben erhöhen. Die Erhöhungen betreffen unter anderem Gebühren für Kitas und Ganztagsschulen sowie die Grundsteuer.

21.08.2013

Eine kreativ geflickte Luftmatratze ist einem Mann aus Barver (Landkreis Diepholz) zum Verhängnis geworden. Beim Aufpumpen explodierte die Matratze und verursachte einen Schaden von bis zu 150 000 Euro. Der 41-Jährige hatte ein Dichtmittel für Autoreifen in das kaputte Luftbett gesprüht.

21.08.2013