Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Experten untersuchen Flugzeugwrack
Nachrichten Der Norden Experten untersuchen Flugzeugwrack
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:54 13.04.2015
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs an der A 28 bei Hatten untersuchen Experten nun das Wrack. Quelle: Markus Hibbeler
Anzeige
Hatten

Das Wrack sei mittlerweile geborgen, der Motor solle zu Untersuchungszwecken zur BFU nach Braunschweig transportiert werden, teilte ein Sprecher der Bundesstelle mit. Die Techniker suchen an der Unfallstelle und an weiteren Wrackteilen nach Hinweisen auf die Unfallursache. Einen Zwischenbericht zur Unfallursache werde es frühestens im Juni geben. Techniker und Polizei wollen nun Zeugen des Absturzes befragen. Bei dem verstorbenen 69-jährigen Piloten des Kleinflugzeugs handelt es sich um den langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte (Landkreis Oldenburg), Walter Raem.

Dies bestätigte der stellvertretende Bürgermeister Klaus Stark am Montag. Der SPD-Politiker Raem war seit fast 14 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte. Die Kommune trauert auf ihrer Internetseite um ihren Bürgermeister und spricht von einem "schrecklichen Unfall". Die einmotorige Propellermaschine war am Sonntag in unmittelbarer Nähe der A28 aufgekommen und zwischen einen Wildschutzzaun und die Seitenleitplanke gekracht. Weil Kerosin ausgetreten war, bestand kurzzeitig Explosionsgefahr.

Anzeige

Die A28 wurde nach dem Unfall zwischen Oldenburg-Ost und Hatten zwischenzeitlich voll gesperrt. Außer dem tödlich verunglückten 69-Jährigen saßen eine Frau und zwei Männer in dem Kleinflugzeug. Alle drei wurden lebensgefährlich verletzt. Zu dem Gesundheitszustand der drei Überlebenden konnte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst keine neuen Angaben machen. "Sobald sie gesundheitlich dazu in der Lage sind, werden sie zum Hergang des Absturzes befragt", sagte sie.

dpa

13.04.2015
Der Norden Musikvideo wirbt für Niedersachsen - Selbstironisch oder einfach nur peinlich?
Michael B. Berger 15.04.2015