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Der Norden Göttinger Terrorverdächtige hatten viele Ziele im Visier
Nachrichten Der Norden Göttinger Terrorverdächtige hatten viele Ziele im Visier
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20:27 27.03.2017
Schusswaffen, Messer, IS-Flaggen - diese Gegenstände stellte die Polizei bei den Terrorverdächtigen sicher. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Die Einschätzung stützt sich vor allem auf den Chatverkehr, den der Mann mit einem „Abdullah K.“ führte. Der 22-Jährige habe mit seinem Chatpartner ausführlich das Für und Wider bestimmter Tatwerkzeuge und Angriffsziele erörtert. Mal erwog er das „Abstechen von zwei Polizisten“, mal den Bau einer Autobombe, mal einen Anschlag auf eine Uniparty oder eine Schwulenparade.

Sechs Wochen vor dem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin diskutierte er über die Möglichkeit eines Anschlags mit einem Fahrzeug. Auch eine Messerattacke in einer Fußgängerzone oder ein Steinwurf von einer Autobahnbrücke wurden erwogen. Das Gericht bestätigte damit die Gefahreneinschätzung der Polizei, genauso wie bei dem 27-jährigen Algerier, der ebenfalls im Februar festgenommen wurde. Beide Männer sollen abgeschoben werden.

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