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Der Norden Hier drohen an Ostern lange Staus
Nachrichten Der Norden Hier drohen an Ostern lange Staus
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07:09 24.03.2016
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Symbolbild Quelle: dpa
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Hannover

Auch der Weg nach Dänemark dürfte beschwerlicher werden als sonst. Die Polizei rechnet Behinderungen an der Grenze – die dänische Polizei führt wegen der Flüchtlinge weiterhin Kontrollen durch. 

Wann drohen die meisten Staus?

Nach Angaben des ADAC sollten Autofahrer möglichst den Nachmittag und frühen Abend des Gründonnerstags meiden. „Dann sind gleichzeitig Pendler und die ersten Urlauber auf der Straße“, sagt Alexandra Kruse vom ADAC Niedersachsen. Freitagmittag werde es dann ruhiger, bevor am Sonnabend die Reisewelle richtig losrolle. Am Ostermontag ab mittags dürften die Straßen wegen vieler Rückreisender ebenfalls voll werden. Dasselbe gelte für den Sonnabend nach Ostern.

Wo wird es eng auf den Autobahnen?

Probleme dürften laut Kruse vor allem auf den Autobahnen 1, 2 und 7 auftreten. Die A1 bei Osnabrück gehört ebenso zu den Staufallen wie die A7 zwischen Seesen und Bockenem. Eine 18 Kilometer lange Baustelle zwischen Soltau-Süd und Bispingen macht den Weg an die Küste beschwerlich. Am Walsroder Dreieck ist die Abfahrt auf die A27 gesperrt. Jenseits des Elbtunnels, sagt Ulf Evert vom ADAC in Schleswig-Holstein, drohten weitere Staus auf der A1 Richtung Lübeck und die Ostseeküste. Dasselbe gelte für Urlauber, die auf der A7 Richtung Dänemark unterwegs seien. Dänemark-Urlauber sollten unbedingt auch an gültige Ausweispapiere für ihre Kinder denken, sagt Kruse.

Wie soll ich mich verhalten?

Ulf Evert hat einen einfachen Tipp: „einfach mal etwas länger an der Kaffeetafel sitzen bleiben“. Soll heißen: „ganz früh oder ganz spät fahren“. Auch eine Fahrt in der Nacht sei eine Alternative, rät Kruse, „für diejenigen, die sich zutrauen, in der Nacht zu fahren“. Generell gelte: „lieber im Stau bleiben als über die Bundesstraße ausweichen“. Das lohne sich erst, wenn der Stau zehn Kilometer oder länger sei. Urlauber sollten sich auf jeden Fall vor der Abfahrt im Internet, über Apps und im Radio über die Verkehrslage informieren.

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