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Der Norden Behörden heben Katastrophenalarm auf
Nachrichten Der Norden Behörden heben Katastrophenalarm auf
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17:34 16.06.2013
Der Katastrophenfall im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist beendet. Die Sandsäcke werden vielerorts schon wieder abgeräumt.
Der Katastrophenfall im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist beendet. Die Sandsäcke werden vielerorts schon wieder abgeräumt. Quelle: Christian Link
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Lüchow-Dannenberg

„Das Hochwasser steht weiterhin an den Deichen in Lüchow-Dannenberg, die Deichsicherungsarbeiten sind aber in fast allen Bereichen abgeschlossen“, erklärte die Kreisverwaltung am Sonntagmorgen. Landrat Jürgen Schulz sah deswegen keinen Grund mehr, den Katastrophenfall noch länger aufrecht zu erhalten. Schulz hatte den Notstand am Dienstag vor einer Woche ausgerufen.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg ist am Sonntagmorgen der Katastrophenalarm aufgehoben worden. Die Lage an den Deichen ist stabil. Die Einsatzkräfte rücken ab.

Nach Einschätzung der Experten wird das Hochwasser der Elbe in den nächsten zwei Tage allerdings nur langsam sinken – etwa 0,5 Zentimeter pro Stunde. Dafür sind die Zuflüsse aus der Havel verantwortlich. Ab Mittwoch wird dann ein deutlicher Rückgang des Flusspegels erwartet.

Viele Straßensperrungen wurden wieder aufgehoben. Auch die Altstadt von Hitzacker darf seit der Nacht zu Sonntag wieder uneingeschränkt betreten werden. Der Wasserpegel war noch am späten Sonnabend unter den kritischen Wert von 7,46 Meter gefallen. Am Sonntagmittag stand er bei 7,36 Meter.

Am Sonntagmorgen fand in der evangelisch-lutherischen St.-Johannis-Kirche ein „Wiedereinräum-Gottesdienst“ statt. „Wir wollen unsere leer geräumte Kirche wieder mit Leben und Stühlen und die Menschen mit Hoffnung füllen“, sagte Pastor Jens Rohlfing. Zur ersten Messe nach der Evakuierung kamen rund 50 Gläubige. „Das Hochwasser hat das frei gespült, was wirklich wichtig ist: Den Zusammenhalt zwischen den Menschen“, sagte Pastor Rohlfing in seiner Predigt.

Christian Link

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In der Nacht zum Sonntag sind die Pegelstände in den vom Hochwasser betroffenen Regionen Niedersachsens weiter gesunken. Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung lag die Höhe des Pegels in Hitzacker um Mitternacht bei 7,42 Zentimeter und am frühen Morgen bereits bei 7,36 Meter.

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