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Der Norden Krankenkasse erklärt Frau für tot
Nachrichten Der Norden Krankenkasse erklärt Frau für tot
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13:33 14.01.2014
Totgesagte Leben länger: Eine Krankenkasse hat eine allererziehende Mutter versehentlich für tot erklärt. Quelle: dpa/Symbolbild
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Goslar

Außerdem unterrichtete die betroffene AOK auch andere Stellen über das vermeintliche Ableben der Frau. Ursache war eine Verwechselung bei der Erfassung eines Totenscheines, der eine andere Versicherte betraf.

Die Frau erfuhr nur durch einen Zufall, dass sie angeblich tot sein soll, berichtete die „Goslarsche Zeitung“. Bei einem Besuch in der Jobvermittlung der Arbeitsagentur wurde ihr eine entsprechende Meldung der Krankenkasse gezeigt. Wäre der Irrtum so nicht entdeckt worden, hätte die Frau im Folgemonat kein Geld mehr für Miete und Verpflegung bekommen.
Der stellvertretende Regionaldirektor der AOK in Braunschweig, Andreas Ulrich, sagte am Dienstag, es habe sich um einen bedauerlichen Irrtum gehandelt.

Die Kasse habe sich telefonisch entschuldigt. Die Versicherte ist trotzdem sauer, weil sie wenig später nur eine knappe, lieblose Kurzmitteilung als schriftliche Entschuldigung bekam. AOK-Regional-Vize Ulrich räumte ein: „Da ist man wohl etwas ungeschickt vorgegangen.“

lni

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