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Der Norden "Ich habe keinen Bock auf Noten und den ganzen Kram"
Nachrichten Der Norden "Ich habe keinen Bock auf Noten und den ganzen Kram"
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00:17 06.06.2015
Lena bei ihrem Auftritt in Hildesheim. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Bei dem Radiosender 89.0 RTL konnten sich Schulen bewerben, um den Auftritt von Lena zu gewinnen.  Es soll ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen sein, dass sich das Josephinum Gymnasium Hildesheim mit der Konkurrenz aus Gieboldehausen geliefert hat. Am Ende setzten sich die Hildesheimer mit 121.749 Stimmen gegen ihre Kontrahenten aus dem Landkreis Göttingen durch. Lena spielte am Mittwoch während der großen Pause am Hildesheimer Josephinum Gymnasium ein kurzes Konzert. Ob sich die Schüler danach noch auf den Unterricht konzentrieren konnten?

Lena Meyer Landrut trat am Josephinum Gymnasium Hildesheim auf.

Los geht's - #Lena spielt in #Hildesheim

Gepostet von hildesheimer-allgemeine.de am Mittwoch, 3. Juni 2015

Lena im Inverview

Wie kam es zu der Idee beim Konzert-Battle mitzumachen?

Um ehrlich zu sein: Es war nicht meine Idee, sondern die vom Radiosender. Ich finde sowas total cool, wenn die Schulen dazu aufgerufen werden, das selbst in die Hand zu nehmen. Denn dann kommt man wirklich an eine Schule wie hier, wo die Kinder sich mega gefreut haben. Das ist für mich natürlich auch ein sehr dankbares Publikum und man freut sich, dass die Kids da Bock drauf haben. In erster Linie ist es für die Kinder wahrscheinlich auch toll, dass sie für eine Stunde keine Schule haben und dass jemand auftritt. Da ist es fast egal, wer da auf der Bühne steht, ob ich das bin oder jemand anderes.

Deine Heimat Hannover ist ja nicht weit weg — warst du schon mal in Hildesheim?

Gibt es hier nicht sowas wie ein Spaßbad?

Ja, das Wasserparadies.

Dann war ich hier schon mal, aber das ist bestimmt 15 Jahre her.

Welches Konzert, bei dem du selbst im Publikum warst, hat dich am meisten beeindruckt?

Mein allererstes Konzert war Britney Spears. Das war extrem krass. Es war einfach so heftig, weil es das erste Konzert überhaupt war und dann auch noch Britney Spears. Ich gehe gerne auf Konzerte. Ich finde es immer ganz toll, Musiker live zu sehen und sie hautnah zu erleben.

Wie war der Musikunterricht in deiner Schulzeit?

Ich war bis zur neunten Klasse auf einem Gymnasium, da hab ich in einer Jazzband mitgemacht. Den Unterricht an sich fand ich immer eher lahm. Ich habe keinen Bock auf Noten und den ganzen Kram, deswegen war es für mich immer langweilig. Mittlerweile höre ich von vielen, dass sie auch aktuelle Songs im Musikunterricht hören und singen. Das finde ich cool, aber das haben wir nie gemacht. Ab der neunten, zehnten Klasse habe ich Musik abgewählt.

Und was war in deiner Schultüte?

Ich hatte eine Janosch-Schultüte, den passenden Tornister, Sportbeutel und Umhänge-Portemonnaie - alles in pink. Das Coolste, was da drin war, war eine Flik-Flak-Uhr. Und Süßigkeiten natürlich.

Mit wem würdest du gerne mal Musik machen?

Mit ganz vielen. Als Solo-Künstler finde ich das immer toll mit anderen Leuten zusammen Musik zu machen. In Deutschland gibt es aber noch die Sprachbarriere. Ich singe nicht auf Deutsch, die meisten deutschen Künstler aber schon. International wäre es für mich ein Traum, einmal mit Banks zusammen zu singen.

Was ist das schönste Kompliment, das du je für Ihre Musik bekommen hast?

Erst kürzlich habe ich ein Kompliment bekommen, das ich gut fand, weil es sehr ehrlich war. Der hat gesagt: Früher fand ich das nicht gut, was du gemacht hast, aber jetzt finde ich es gar nicht mehr so schlecht.

Interview: Celia Borm

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