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Der Norden Mahnwache für getöteten Streitschlichter in Kirchweyhe
Nachrichten Der Norden Mahnwache für getöteten Streitschlichter in Kirchweyhe
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15:28 23.03.2013
Foto: Mit einer Mahnwache haben die Menschen in Kirchweyhe des getöteten 25-Jährigen gedacht.
Mit einer Mahnwache haben die Menschen in Kirchweyhe des getöteten 25-Jährigen gedacht. Quelle: dpa
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Kirchweyhe

Es sei bisher alles ruhig und friedlich geblieben, sagte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag. Die Gemeinde hatte den Aufmarsch der Rechten zunächst untersagt. Das Verwaltungsgericht Hannover hob die Verbotsverfügung auf Eilantrag der Partei auf. Ein großes Polizeiaufgebot sicherte beide Veranstaltungen.

Der 25-Jährige hatte vor zwei Wochen versucht, einen Streit zu schlichten und war daraufhin am Bahnhof in Kirchweyhe angegriffen worden. Wenige Tage später starb er an seinen Verletzungen. Ein 20-Jähriger mit türkischem Migrationshintergrund sitzt seither wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Täter war bereits früher mit Gewalttaten aufgefallen.

Mehr als 1500 Menschen haben im niedersächsischen Kirchweyhe mit einer Trauerfeier eines zu Tode geprügelten 25-Jährigen gedacht. „Die Tat offenbart eine Brutalität, die unerträglich ist“, sagte Bürgermeister Frank Lemmermann (SPD) bei der Mahnwache am Tatort unweit des Bahnhofs.

Vor einer Woche hatten sich rund 1500 Menschen zu einer Trauerfeier versammelt und Kerzen und Blumen an den Tatort gestellt. „Die Tat offenbart eine Brutalität, die unerträglich ist“, sagte Bürgermeister Frank Lemmermann (SPD) am vergangenen Sonnabend. Das Opfer war am Mittwoch im Familienkreis beerdigt worden. 

dpa

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