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Der Norden Mann zündet Ehefrau an – und bekommt lebenslang
Nachrichten Der Norden Mann zündet Ehefrau an – und bekommt lebenslang
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11:28 25.05.2016
Der 36-Jährige mit seine Anwälten im Gerichtssaal. Quelle: dpa
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Lüneburg

Das Gericht stellte am Mittwoch zudem eine besondere Schwere der Schuld fest. Das bedeutet, dass der 36-Jährige nach 15 Jahren im Gefängnis keinen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stellen kann. Der Mann hatte am 24. November vergangenen Jahres in Bergen seine Ehefrau mit Benzin übergossen und angezündet. Die 43-Jährige starb später im Krankenhaus. Nach den Ermittlungen der Anklage wollte der Mann sich einer anderen Frau zuwenden. Zu der Verpuffung kam es im Wohnzimmer des gemeinsam bewohnten Hauses. Die fünf Kinder des Ehepaares waren damals in der Schule. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn zunächst keine Angaben machen wollen.

Er war selbst mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen, dann aber zunächst untergetaucht. Bei der Polizei hatte er ausgesagt, dass er den Kamin habe anzünden wollen. Als er sich auf dem Weg dahin eine Zigarette angesteckt habe, sei es zu dem Brand gekommen.

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Zunächst waren die Behörden von einem Unglück ausgegangen. Spuren deuteten dann aber darauf hin, dass das Feuer absichtlich gelegt worden war. 

dpa/frs

25.05.2016