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Der Norden Niedersachsen bietet „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ an
Nachrichten Der Norden Niedersachsen bietet „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ an
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17:27 06.03.2018
Hannah Kiesbye (rechts) hält ihren selbstentworfenen "Schwer-in-Ordnung-Ausweis" in der Hand. Als erste Niedersächsin hat Carolin Lutter (links) die offizielle neue Ausweishülle erhalten.
Hannah Kiesbye (rechts) hält ihren selbstentworfenen "Schwer-in-Ordnung-Ausweis" in der Hand. Als erste Niedersächsin hat Carolin Lutter (links) die offizielle neue Ausweishülle erhalten. Quelle: dpa
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Hannover

  Die Hülle für den Schwerbehindertenausweis wird es in Niedersachsen künftig mit zwei alternativen Bezeichnungen geben. Ausweis-Inhaber können zwischen dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ und „Teilhabe-Ausweis“ wählen, wie das Sozialministerium am Dienstag in Hannover bekannt gab. Die Anregung dafür stammt von der 15-jährigen Hannah Kiesbye aus Schleswig-Holstein.

Das Mädchen mit dem Down Syndrom hatte auf die Hülle „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ geschrieben. Das niedersächsische Sozialministerium übernahm die Idee und rief Menschen mit Behinderungen auf, eigene Vorschläge zu machen. Aus den 236 eingegangenen Vorschlägen wählte die Jury Hannahs Idee sowie den „Teilhabe-Ausweis“ von Hans-Werner Lange, dem Vorsitzenden des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Brandenburg, Hamburg und Rheinland-Pfalz bieten bereits Hüllen mit der Bezeichnung „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ an.

Weiterlesen: Wer bekommt einen Schwerbehindertenausweis?

Von Doris Heimann

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