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Der Norden Teddys Frauchen strickt mit Hundewolle
Nachrichten Der Norden Teddys Frauchen strickt mit Hundewolle
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09:16 20.10.2015
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Wallenhorst

 „Anders als Schafswolle muss Hundewolle nicht aufgearbeitet werden“, erklärt die gelernte Wirtschafterin der ländlichen Hauswirtschaft aus Wallenhorst im Landkreis Osnabrück. Die ausgebürsteten Haare von Eurasier Teddy, einer Mischung aus Wolfsspitz und Chow-Chow, werden erst gewaschen, wenn sie zu einem festen Garn versponnen sind, erklärt Maria Barz.

Die Niedersächsin Maria Barz spinnt aus dem dicken Unterwoll-Fell ihres Hundes Teddy Strickgarn. Anschließend werden aus der Hundewolle Socken oder Pullover gestrickt.

Rund 100 Gramm von Teddys Fell benötigt Barz für eine gestrickte Socke. „Da braucht man schon einiges an Haaren“, erklärt Barz. „Die Wolle ist ja federleicht.“ Barz spinnt bereits seit über 30 Jahren Hundewolle. „Ich fand es immer schade, dass die Wolle weggeworfen wird.“ Dass sich einige Menschen vor dem Tragen einer Mütze aus Hundehaar ekeln, macht ihr nichts aus. Schließlich sei auch Schaf-, Mohair- und Angorawolle von Tieren, argumentiert die Frau aus Wallenhorst.

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Vom Tragekomfort der Socken und Pullover aus Hundewolle ist sie überzeugt: „Die sind so weich und mollig“, sagt Barz. „Mein Neffe ist Motorradfahrer, mittlerweile trägt seine ganze Crew Hundesocken.“ Die würden auch vor Schweißfüßen schützen.

dpa

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