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Der Norden Problemhäuser im Wollepark sind verriegelt
Nachrichten Der Norden Problemhäuser im Wollepark sind verriegelt
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16:17 01.11.2017
Seit Mai hatten die Bewohner kein Gas und kein Wasser mehr - nun wurden die Gebäude für unbewohnbar erklärt und abgesperrt.   Quelle: Archiv
Delmenhorst

Es seien keine Mieter mehr vorgefunden worden, sagte ein Sprecher der Stadt. Städtische Mitarbeiter überprüften über Stunden, ob alle ehemaligen Bewohner die Wohnungen tatsächlich verlassen hatten. Handwerker tauschten die Schlösser an den Eingangstüren aus, Zettel informieren in mehreren Sprachen über die Maßnahme.

In den beiden Häusern lebten ursprünglich rund 350 Frauen, Männer und Kinder. Inzwischen fanden sie andere Bleiben oder verließen Delmenhorst. In einer Notunterkunft seien derzeit noch 28 Menschen untergebracht, so der Sprecher. Wegen nicht bezahlter Rechnungen hatten die Stadtwerke den Bewohnern Ende April das Gas abgedreht. Mitte Mai folgte eine Wassersperre. Grund waren Außenstände in Höhe von 130.000 Euro, zwischenzeitlich betrugen die Schulden sogar rund 180.000 Euro.

Kein Strom, kein Wasser: Der Delmenhorster Wollepark ist für unbewohnbar erklärt worden. Ein Rundgang.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sich die Häuser nicht mehr sanieren lassen. Sie würde deshalb einen Abriss begrüßen, sagte der Sprecher. Wegen der komplizierten Eigentumsrechte sei aber nicht absehbar, ob dies geschehen werde.

lni

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