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Der Norden Todesdrohung per Handy
Nachrichten Der Norden Todesdrohung per Handy
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18:46 15.01.2014
Schon wieder erschrecken Droh-SMS Kinder und Jugendliche. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Das Landeskriminalamt (LKA) warnt vor Kettenbriefen, die per Handy an Kinder und Jugendliche an Niedersächsischen Schulen verschickt werden. Zudem bittet die Behörde die Betroffenen, die Briefe nicht weiterzuleiten. In den derzeit häufig per WhatsApp und Voicemail versandten Nachrichten, bekommen die Empfänger eine Audiodatei. Öffnen sie diese, droht ihnen eine Computerstimme mit dem Tod, sollten sie die Nachricht nicht an mindestens 20 andere Personen schicken.

Zudem werden auch die Mütter der Betroffenen und andere Angehörige bedroht. Um die Drohungen zu verstärken, berichtet die elektronische Stimme von den angeblichen grausamen Schicksalen von Kindern und Jugendlichen, die es versäumten, den Kettenbrief weiterzuleiten. Das LKA bittet die Eltern in Niedersachsen, mit ihren Kindern schon vorbeugend über solche Nachrichten zu sprechen. "Zahlreiche Empfänger gaben an, durch diese Drohung tatsächlich besorgt zu sein und Angst zu haben", sagt LKA-Sprecher Uwe Schwellnus. "Sogar von Schlafstörungen wird berichtet." Empfänger solcher Nachrichten hätten jedoch nichts zu befürchten, versichert die Polizei. Es sei nur ein schlechter Scherz, der darauf ausgelegt sei, Angst und Unsicherheit zu verbreiten. Die Kettenbriefe sollten auf keinen Fall geteilt oder weiterverbreitet werden.

Erst im September hatte ein ähnlicher Fall für Schlagzeilen gesorgt. Das LKA hatte damals Briefe an 3300 Schulen in Niedersachsen geschrieben, um Schüler und Lehrer zu informieren.

jki

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