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Der Norden So kalt war der Januar in Niedersachsen wirklich
Nachrichten Der Norden So kalt war der Januar in Niedersachsen wirklich
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11:58 28.01.2017
Quelle: dpa
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Hannover

Mit traumhaftem Winterwetter verabschiedet sich ein gefühlt kalter Januar aus Norddeutschland. Dennoch bewegten sich die durchschnittlichen Temperaturen im normalen langjährigen Durchschnitt, hieß es vom Deutschen Wetterdienst. Die Monatstemperatur in den fünf norddeutschen Bundesländern betrug im Schnitt plus 0,4 Grad. Besonders knackige Minusgrade wurden in Göttingen (minus 14 Grad Celsius) und auf dem Brocken (minus 16 Grad) gemessen.

Der Winter ist da! Der verschneite Harz ist ein Paradies für Skifahrer und Wanderer.

Die Sonne schien in Norddeutschland öfter als sonst in einem Januar - im Mittel 56,8 Stunden. Damit lag der erste Monat des Jahres deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 39,4 Stunden. Begonnen hatte der Januar ungemütlich mit Schnee, Kälte und Sturm. Unerschrockene hatten am Neujahrstag noch ein Bad in der vier Grad kalten Nordsee gewagt, danach zogen bald heftige Schneefälle durch Norddeutschland. Schwere Orkanböen fegten über die Küste und rissen Container von Frachtern in der Nordsee.

Egal, ob am Maschsee oder in den Herrenhäuser Gärten: Der Winter zeigte sich zum Beginn des Wochenendes von seiner schönsten Seite.

Die ostfriesischen Inseln bekamen unerwartet ein Müllproblem und hatten mit einer Riesen-Schwemme Plastik-Ostereier und Bauholz zu kämpfen. Mit den frühen Schneefällen öffneten am Wurmberg im Harz die ersten Lifte für Skifahrer, auf den Straßen sorgten glatte Straßen für zahlreiche Verkehrsunfälle.

Noch in der ersten Januarwoche brachte Sturmtief "Axel" weitere Schneefälle und Hagel sowie Probleme auf Schienen und Straßen. Mitte Januar kam dann Tief "Egon", erneut mit viel Schnee. "Egon" legte am Freitag, den 13., teilweise den Verkehr lahm, es gab viele Glatteisunfälle.

dpa