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Der Norden Es fährt (k)ein Zug...
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11:26 23.04.2015
Niedersachsen ist auch dank vieler Privatbahnen von den Streiks im Nahverkehr weniger betroffen als andere Länder. Dennoch fielen auch hier zahlreiche Züge aus. Quelle: dpa
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Hannover

Wegen des Lokführer-Streiks mussten sich auch am Donnerstag Zehntausende Reisende und Pendler auf der Fahrt zu ihren Zielen wieder nach Alternativen umschauen. In Niedersachsen und in Bremen sorgte die Lokführergewerkschaft GDL mit ihrem Ausstand nach Angaben der Deutschen Bahn wie schon am Vortag für den Ausfall von etwa der Hälfte aller Züge.

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sollte bis zum Abend (21.00 Uhr) laufen, im Güterverkehr bis Freitag (9.00 Uhr). Nach ersten Erkenntnissen kam es am Morgen aber zu keinen größeren Problemen: "Alle waren gut vorbereitet", sagte eine Bahnsprecherin.

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Hannover hat Routine im Bahnstreik. So zumindest wirkt es am Morgen am Hauptbahnhof, der trotz Berufsverkehrszeit ziemlich leer ist.

Die frühzeitige Kommunikation über den Streik und den Ersatzfahrplan im Regional- und Fernverkehr habe zur Entspannung beigetragen. Im Fernverkehr fuhr etwa ein Drittel der Züge, im Regionalverkehr waren es deutlich mehr (eine Übersicht zu den Streikauswirkungen in Hannover finden Sie hier).

Niedersachsen ist auch dank vieler Privatbahnen von den Streiks im Nahverkehr weniger stark betroffen als andere Länder. Zudem gibt es zahlreiche verbeamtete Lokführer, die anders als Angestellte nicht streiken dürfen. Begonnen hatte der Streik am Dienstag im Güterverkehr, der Personenverkehr wird seit dem frühen Mittwochmorgen bestreikt. Der Güterverkehr ist weiterhin von Verspätungen und Einschränkungen geprägt. Mindestens die Hälfte der Güterzüge sollte am Donnerstag fahren, erklärte die Bahnsprecherin.

dpa

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