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Der Norden Weniger Raser auf A2 geblitzt als gedacht
Nachrichten Der Norden Weniger Raser auf A2 geblitzt als gedacht
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20:28 03.04.2012
Von Saskia Döhner
Sie sind seit 100 Tagen im Einsatz – und sie blitzen deutlich weniger Raser als erwartet. Quelle: dpa
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Peine

Die vier festinstallierten Radarfallen auf der Autobahn 2 blitzen deutlich weniger als erwartet. Nach den ersten 100 Tagen haben die Kreise Peine und Helmstedt eine Bilanz gezogen. Die Bußgeldstelle in Peine ermittelt nach Angaben von Landkreissprecherin Katja Schröder derzeit gegen 2530 Temposünder, die bis Anfang März geblitzt worden sind. Bislang seien rund 150.000 Euro an Verwarn- und Bußgeld zusammengekommen. In Helmstedt sind von Anfang Januar bis Ende März rund 15.000 Autofahrer erwischt worden, die zu schnell unterwegs waren. Wie Peter Benke, Leiter des Ordnungsamtes, sagte, seien besonders oft Lastwagenfahrer als Temposünder aufgefallen. Der Kreis rechne mittlerweile nur noch mit Einnahmen von rund einer Million Euro jährlich an Verwarn- und Bußgeld. Ursprünglich sollten es vier Millionen Euro sein. Auch im Kreis Gifhorn soll voraussichtlich im Sommer ein festes Blitzgerät aufgestellt werden.

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Das Wirtschaftsministerium prüft derzeit, ob die Radarfallen tatsächlich die Verkehrssicherheit erhöhen, wie die Kreise behaupten. Ergebnisse sollen erst in zwei Jahren vorliegen. Vorher würde das Land auch keine weiteren Blitzanlagen an der A2 genehmigen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch der Kreis Schaumburg will Radarfallen aufstellen, wartet aber noch auf die Freigabe von Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP). Der ADAC bezweifelt, dass Blitzer die Unfallgefahr senken. Im Gegenteil, sie seien sogar riskant, sagte Sprecherin Stefanie Langwald. Wer geblitzt werde, bremse oft erschreckt ab und verursache dadurch möglicherweise erst Auffahrunfälle.

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