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Der Norden Yoko Ono zwingt Szenekneipe zu Namensänderung
Nachrichten Der Norden Yoko Ono zwingt Szenekneipe zu Namensänderung
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16:59 18.08.2017
Auch das Überkleben brachte nichts: Die Hamburger Szenekneipe musste ihren Namen ändern. Quelle: dpa
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Er sei ihrem eigenen zu ähnlich, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag in Hamburg. Das Hamburger Landgericht gab ihr demnach Recht und stellte am 12. Juli eine einstweilige Verfügung aus (AZ 318 O 195/17), inklusive Strafandrohung über 250.000 Euro. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Yoko Ono, Witwe von John Lennon, hat die Hamburger Szenekneipe Yoko-Mono-Bar zu einer Namensänderung gezwungen.

Jens Kristian Peichl, der Anwalt des Barbesitzers Nima Garous-Pour, hält die Entscheidung des Gerichts für falsch - von einer Verwechslungsgefahr könne keine Rede sein. Er kündigte deshalb am Freitag an, Widerspruch einzulegen. Vorerst habe man sich jedoch an das Verbot gehalten und den Namen „Yoko“ überklebt.

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Ob der Widerspruch erfolgreich sein wird oder nicht, eine Zukunft gibt es für die nunmehr „Mono Bar“ nicht: Seit dem vergangenen Wochenende ist sie geschlossen, bestätigte Peichl. Grund hierfür sei nicht Yoko Ono, sondern ein jahrelanger Streit zwischen Garous-Pour und dem Vermieter, in dessen Folge der Mietvertrag gekündigt wurde.

dpa

18.08.2017
18.08.2017