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Der Norden Während der Fahrt: Pferd zerstört Anhänger und muss eingeschläfert werden
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Während der Fahrt: Pferd zerstört Anhänger und muss eingeschläfert werden

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14:51 09.06.2019
Das Pferd durchstieß mit seinem Kopf die Front des Anhängers und verletzte sich schwer. Quelle: Polizei Hildesheim
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Hildesheim

Dramatische Situation auf der Autobahn 7: Der Fahrer eines Pferdeanhänger-Gespanns bemerkte am Samstagnachmittag während der Fahrt ein Schaukeln des Anhängers. Aus ungeklärten Gründen ist das Pferd offenbar in Panik geraten, hochgestiegen und hat dann mit dem Kopf die Wand des Anhängers durchbrochen. Dabei ist das Tier schwer verletzt worden. Der 78-jährige Fahrer konnte das Gespann auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen und informierte die Polizei.

Ein zufällig vorbeifahrender Arzt stoppte und verabreichte dem Pferd ein Beruhigungsmittel. Dennoch blieb das Verhalten des verletzten Tieres unberechenbar, berichtet die Polizei.

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Polizist sichert Unglücksstelle mit Maschinenpistole

Die Autobahnpolizei Hildesheim sperrte vor Ort zwei Fahrspuren, um den Verkehr zu verlangsamen und im Fall eines Ausbruchs des Pferdes sofort eine Vollsperrung einzurichten. Ein Beamter mit einer Maschinenpistole behielt das Pferd im Blick – laut Polizei eine reine Vorsichtsmaßnahme, um im Notfall schnellstmöglich reagieren und weitere Unfälle verhindern zu können.

Eine herbeigerufene Tierärztin aus Sarstedt begutachtete das Pferd und entschied, dass es aufgrund der Schwere seiner Verletzungen sofort eingeschläfert werden musste.

Pferdebesitzerin unter Schock

Die 69 Jahre alte Pferdebesitzerin, die als Beifahrerin mit im Auto saß, erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch die Besatzung eines Rettungsdienstes versorgt. Unter Polizeibegleitung wurde das Anhängergespann dann von der Autobahn herunter begleitet. Am frühen Abend konnte die A7 wieder komplett freigegeben werden.

Von RND/güm