Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Digital Apples Videodienst könnte im Sommer starten
Nachrichten Digital Apples Videodienst könnte im Sommer starten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:01 14.02.2019
Apple will in dem Video-Dienst unter anderem wie Netflix oder Amazon exklusiv verfügbare Inhalte wie Serien zeigen. Quelle: Wang Gang/SIPA/Zuma Wire/dpa
Cupertino

Apple will seinen seit Jahren vorbereiten Video-Streamingdienst laut Medienberichten in den kommenden Monaten an den Start bringen. Der iPhone-Konzern wolle das Angebot am 25. März vorstellen und habe dazu Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon eingeladen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Der Dienst solle dann zum Sommer ans Netz gehen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der Sender CNBC berichtete unterdessen, Apple strebe einen Start bereits im April oder Anfang Mai an.

Apple will in dem Video-Dienst zum einen – ähnlich wie Netflix oder Amazon – exklusiv verfügbare Inhalte wie Serien zeigen. Zugleich soll man dort laut Medienberichten aber auch Bezahlangebote anderer Anbieter abonnieren können. In den USA würden Kanäle wie Starz oder Showtime zum Start dabei sein, der bekannte Bezahlsender HBO mit Serien wie „Games of Thrones“ schwanke noch, schrieb CNBC. Netflix bleibe außen vor. Mit den Eigenproduktionen wäre der Apple-Dienst ein direkter Netflix-Konkurrent.

Lesen Sie hier:
Apple will ein „Netflix für News“ – und die Hälfte der Gewinne für sich

Apple will eine Milliarde Dollar in Inhalte stecken

Apple hatte für den Service Deals mit Entertainment-Schwergewichten wie Steven Spielberg und Oprah Winfrey und wollte laut Medienberichten allein im vergangenen Jahr eine Milliarde Dollar in Inhalte stecken. Bisher unklar war das Geschäftsmodell: So wurde spekuliert, ob der Video-Dienst mit bestehenden Angeboten wie dem Streaming-Service Apple Music mit seinen 50 Millionen Kunden gebündelt wird, oder als separates Abo erhältlich sein wird. Bei CNBC hieß es jetzt, die Eigenproduktionen sollen für Inhaber von Apple-Geräten kostenlos sein.

Von RND/dpa

Mit speziellen Zertifikaten können Unternehmen Apps auf die iPhones ihrer Mitarbeiter laden, ohne dazu über den App Store zu gehen. Doch auch zahlreiche dubiose Anbieter nutzen diesen Umweg, um ihre Apps an Apple vorbeizuschleusen.

14.02.2019

Monatelang wurde um die Erneuerung des EU-Urheberrechts gestritten, nun gibt es eine Einigung. Nachrichten-Suchmaschinen sollen Verlagen künftig Geld für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten zahlen.

13.02.2019

Ein Instagram-Account widmet sich dem Leben von schwulen Männern im muslimischen Indonesien. Doch nach Protesten hat Instagram das Konto nun gesperrt. Die Regierung von Indonesien hatte gedroht, den Dienst sonst im ganzen Land zu sperren.

13.02.2019