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Digital Denksport mit „Professor Layton und die Maske der Wunder“
Nachrichten Digital Denksport mit „Professor Layton und die Maske der Wunder“
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11:05 10.11.2012
Screenshot aus "Professor Layton und die Maske der Wunder"
Die Rätsellöser: Assistentin Emmy, Professor Layton und Luke. Quelle: Nintendo
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Hannover

Archäologie-Professor Hershel Layton hat auf dem Nintendo DS schon zahlreiche Rätsel und Mysterien gelöst. Dabei ging es um ein geheimnisvolle Dorf, die Schatulle der Pandorra, die verlorene Zukunft und den Ruf des Phantoms. Bei seinem neuesten Rätselabenteuer „Professor Layton und die Maske der Wunder“ sieht er sich mit einem besonders mysteriösen Widersacher konfrontiert: Ein maskierter Gentleman treibt in dem Touristenort Monte d’Or sein Unwesen. Laytons Schulfreundin Angela bittet ihn daher um Hilfe, und das Rätselabenteuer beginnt.

Der kluge Professor macht sich jedoch nicht allein auf den Weg. Wie üblich sind auch sein kleiner Lehrling Luke und seine Assistentin Emmy mit von der Partie. In Monte d’Or angekommen, merkt das Trio, dass der Maskierte viele Einwohner versteinert oder in Pferde verwandelt und Gemälde zum Leben erweckt hat. Um dem Übeltäter auf die Schliche zu kommen, müssen die drei insgesamt 150 Rätsel lösen, während die spannende Geschichte auch einen Einblick in Hershels Jugend bietet.

Die Rätsel in „Professor Layton und die Maske der Wunder“ sind wie immer sehr abwechslungsreich und erfordern logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen, Konzentrations- und Merkfähigkeit. Dabei müssen Layton und Co. etwa einen Roboter zusammensetzen, Unterschiede in Bildern erkennen, Spielfiguren auf einem Schachbrett einfärben oder gar Gleichungen lösen. Dazu kommen drei Minispiele, in denen man einen Roboter durch einen Parcours lotsen, den Ausweg aus einer Pyramide finden oder Obst sortieren muss.

Gesteuert wird das Spiel über den Touchscreen. Mit der Lupe sucht man dort jeden Schauplatz nach Rätseln oder versteckten Schätzen und Hinweismünzen ab, mit denen man sich bei den Rätseln Tipps erkaufen kann. Wird die Lupe bei der Suche orange, deutet das auf einen gefundenen Gegenstand hin, färbt sich die Lupe blau, lässt sich der Bildausschnitt vergrößern und genauer untersuchen.

Die Handlung wird währenddessen in Trickfilmsequenzen mit sehr guter Synchronisation vorangetrieben. Der 3-D-Effekt des Nintendo 3DS wird bei „Professor Layton und die Maske der Wunder“ passend verwendet, da er bei der Suche mit der Lupe ein Gefühl für die Räumlichkeit der Schauplätze gibt. Für die Rätsel ist der Effekt jedoch nicht notwendig.

Professor Layton liefert auch mit dem fünften Teil wieder ein erstklassiges Rätselabenteuer mit abwechslungsreichen Knobeleinlagen und einer spannenden Handlung. Damit ist das Spiel für Fans der Serie ebenso wie für Denksportfreunde ein Pflichtkauf.

„Professor Layton und die Maske der Wunder“ gibt es für den Nintendo 3DS. Es ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und kostet etwa 40 Euro.

jhf

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