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20:17 17.02.2014
Foto: Die Sicherheitslücke bei der Fritzbox ist offenbar größer als bislang angenommen.
Die Sicherheitslücke bei der Fritzbox ist offenbar größer als bislang angenommen. Quelle: dpa
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Berlin

Recherchen des Fachdienstes Heise Security legen nahe, dass die Schwachstelle auch ohne die Fernsteuer-Funktion ausgenutzt werden kann. „Unsere Analyse hat gezeigt, dass ein Angriff sehr viel einfacher ist und prinzipiell alle Boxen betrifft, die es gibt“, sagte Heise-Sicherheitsexperte Ronald Eikenberg der dpa.

Ein AVM-Sprecher wollte den Bericht offiziell nicht kommentieren. Das Unternehmen empfehle wie bisher allen Nutzern, ein Sicherheits-Update zu installieren, um die Lücke zu schließen.

Ein am vorvergangenen Wochenende vom Hersteller AVM bereitgestelltes Firmware-Update war bis Ende voriger Woche erst von 20 Prozent der Nutzer eingespielt worden, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mitteilte. Zur Aktualisierung ruft man in einem Browwer die Router-Einstellungen durch Eintippen der Adresse „fritz.box“ auf und klickt dann unter „Assistenten“ auf „Update“.

Ohne das Update können Angreifer bei aktiviertem Fernzugriff frei auf den Router zugreifen und sämtliche Einstellungen auslesen oder ändern. Die Schwachstelle ist bereits vor allem dazu ausgenutzt worden, um kostenpflichtige Telefon-Mehrwertdienste einzurichten, die dann auf der Rechnung des Besitzers auftauchen.

dpa/ska