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Nachrichten Digital Neuer Streamingdienst zeigt Fußball-Bundesliga
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18:13 10.08.2016
Neue Konkurrenz für die Fernsehsender: Der Sport-Streamingdienst DAZN zeigt ab der Saison 2016/17 die Highlights der Fußball-Bundesliga. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Berlin

Die Internetseite erinnert an den Streamingdienst Netflix – nur mit dem Unterschied, dass es bei DAZN ausschließlich um Sport geht. Aber Nutzer können das Angebot ebenfalls zunächst einen Monat lang kostenlos testen. Anschließend zahlen sie 9,99 Euro pro Monat. Und das Abonnement ist monatlich kündbar. DAZN ist außerdem auf verschiedenen Geräten verfügbar: auf PCs, Smartphones, Tablets, Smart-TV-Geräten und Spielekonsolen. Am Mittwoch hatte der Dienst aber offenbar Schwierigkeiten: Nutzer berichteten auf Twitter, dass sie sich nicht anmelden konnten.

Live-Übertragungen von Fußballspielen

Das Angebot umfasst verschiedene Sportarten, unter anderem europäischen Fußball, US-Sport, Handball, Tennis und Darts. "Wir werden versuchen, für jeden Fan etwas dabei zu haben", sagte Managing Director Kay Dammholz. DAZN überträgt in der nächsten Saison Fußballspiele live aus SpanienEngland, Italien, Frankreich und anderen Ländern: Am Mittwochnachmittag konnten sich Nutzer zum Beispiel die Partie Suwon Bluewings gegen Ulsan aus der südkoreanischen K-League anschauen. Außerdem zeigt der Streamingdienst in dieser Saison Zusammenfassungen von Spielen der Fußball-Bundesliga, wie er ankündigte.

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Zusammenfassungen kurz nach Abpfiff

Das ermöglicht in dieser Saison eine Zusammenarbeit mit Axel Springer – der Konzern besitzt noch ein Jahr lang die Online-Rechte und zeigt Spielberichte zum Beispiel auf "Bild.de". Wie aus einer Mitteilung beider Unternehmen hervorgeht, erwarb DAZN die Rechte an den kostenpflichtigen Highlight-Clips. Der Streamingdienst werde deshalb "jedes Tor der ersten und zweiten Fußballbundesliga" zeigen, kündigten die Firmen an. Auf Nachfrage erklärte ein Springer-Sprecher, dass DAZN die Videos genauso wie "Bild" bereits etwa eine Stunde nach Abpffif einer Partie zeigen dürfe.

Für die Spielzeiten 2017 bis 2021 hat dagegen die Perform Group die Rechte von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) erworben. Sie steht hinter DAZN. Die Fußball-Bundesliga wird also mindestens bis 2021 zum Angebot des Streamingdienstes gehören. Durch die Kooperation wird aber auch "Bild" die Zusammenfassungen weiter senden können – ab der Saison 2017/18 zwar erst jeweils montags ab 00:00 Uhr. Dafür werden die Clips aber kostenlos sein. Außerdem übernimmt "Bild" bereits in dieser Saison von DAZN die Video-Berichte aus den anderen europäischen Top-Ligen.

dpa/afp/RND/wer

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