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Digital "Potenzial von Facebook noch nicht ausgereizt"
Nachrichten Digital "Potenzial von Facebook noch nicht ausgereizt"
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12:41 19.05.2012
Spiele auf mobilen Geräten könnte das „nächste große Ding“ sein, sagt Alex Dale von King.com. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Berlin/London

Schon jetzt seien viele Menschen für einfache Games auf Facebook gewonnen worden, die bislang niemals ein Computerspiel angefasst hätten, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Der Sprung auf die mobilen Geräte könne das „nächste große Ding“ sein. „Die Social Games können auf Smartphones mit Standortdaten kombiniert werden“, sagte Dale. Das eröffne völlig neue Möglichkeiten. „Das Spielprinzip wird dann noch viel überzeugender.“

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King.com bezeichnet sich als zweitgrößter Spiele-Anbieter auf Facebook. Unangefochtene Nummer eins ist Zynga. Insgesamt steuerte dieser Anbieter von Games wie „Farmville“ oder „Cityville“ im vergangenen Jahr 19 Prozent der Facebook-Umsätze bei - direkt und durch Werbung, die Facebook auf den Spieleseiten zusätzlich schalten konnte. Das geht aus dem Facebook-Börsenprospekt hervor.

Bisher hätten die Spiele auf Facebook schon ihren Reiz eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Facebook hatte einen gewaltigen Einfluss auf Menschen, die vorher nicht gespielt haben“, erklärte Dale. Ursprünglich trauten sich meist junge Männer an die Computerspiele, aber viele Online-Spiele erreichten nun sogar mehrheitlich Frauen. „Die Spiele machen Spaß, sind entspannend und bieten etwas zum Knobeln.“

Außerdem seien die Spiele meist leicht zu lernen. „Erwachsene haben nicht die Zeit, sich in ein aufwendiges Spiel einzudenken“, sagte Dale. Die Online-Spiele seien oft ganz simpel aufgebaut. In den mobilen Varianten reiche ein Finger zum Spielen aus. Das baue die Hemmschwelle für ältere Gamer ab. Dadurch könnten sich auch Berufstätige mit wenig Zeit an die Spiele wagen.

Zudem setzten die Spiele auch auf die Interaktion mit Freunden und Bekannten. „Die Spiele bieten einen einfachen Wettbewerb.“ Freunde könnten virtuell um Punkterekorde gegeneinander antreten. 

dpa

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