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Digital T-Online: Nutzer behalten ihre E-Mail-Adresse
Nachrichten Digital T-Online: Nutzer behalten ihre E-Mail-Adresse
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09:11 13.08.2015
Foto: Das Logo der Deutschen Telekom auf der Zentrale des Konzerns in Bonn.
Die Deutsche Telekom verkauft "t-online.de" an das Unternehmen Ströer. Für Nutzer des E-Mail-Dienstes soll sich aber nichts ändern. Quelle: Oliver Berg/dpa
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Bonn

Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Kundenverträge der Telekom Deutschland oder für die Nutzer des E-Mail-Dienstes, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Der E-Mail-Dienst bleibt vollständig bei der Telekom Deutschland." Wer also eine E-Mail-Adresse "@t-online.de" habe, behalte diese. "Ihre E-Mails sind genauso sicher wie bisher", schrieb der Konzern aus Bonn in einer Mitteilung.

Auch auf der Seite "t-online" soll sich durch den Verkauf nichts ändern. Das Portal dient als Plattform für Nutzer von "t-online.de"-Mailadressen und für das Kundencenter der Telekom. "Diese Services verbleiben bei der Telekom Deutschland GmbH und können wie gewohnt weiter verwendet werden, ohne dass Dritte auf die Inhalte zugreifen können", erklärte ein Firmensprecher. "Die einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen – beispielsweise zum Datenschutz – gelten weiterhin."

Deal im Wert von 300 Millionen Euro

Ströer hatte in der Nacht zu Donnerstag bekanntgegeben, dass der Werbeverkmarkter das Internetportal T-Online und den Digitalvermarkter Interactive Media von der Deutschen Telekom kauft. Der Wert der Transaktion belaufe sich auf rund 300 Millionen Euro, schrieb der Käufer in einer Ad-hoc-Mitteilung.

Demnach wird die Telekom Anteilseigner bei Ströer und erhält Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss von Bezugsrechten. Abhängig vom Aktienkurs würden die neuen Aktien einer Beteiligung von voraussichtlich 11 bis 13 Prozent am erhöhten Grundkapital von Ströer entsprechen.

Die Transaktion soll voraussichtlich im vierten Quartal 2015 vollzogen werden und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts, hieß es weiter.

wer/dpa

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