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Nachrichten Raus aus der Stressfalle
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09:13 15.03.2019

Raus aus der Stressfalle

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Wichtigste Voraussetzung ist, erst einmal die „inneren Muster“ aufzudecken. Oft sind das Routinen, die wir gar nicht mit Stress oder Alltagsbelastung in Verbindung bringen, etwa ein Hang zur Ordnung, aber auch Perfektionismus. Meist sind es Muster, die uns im Alltag eigentlich hilfreich sind, im Übermaß aber zu einer zusätzlichen Belastung oder Inflexibilität führen. Wenn Muster starr werden, dann sollte man sich diese anschauen. Häufig liegt darin wichtiges Veränderungspotenzial.

Quelle: dpa

Entspannungsübungen wie progressive Muskelrelaxation und autogenes Training, aber auch Meditationsübungen sind geeignet. Oft reichen schon kurze Momente des Innehaltens, in denen wir uns auf das Atmen im Hier und Jetzt konzentrieren, die Bürotür schließen, den Computer und das Handy leise stellen. Wichtig ist auch, dass man sich des „Ruderns“ bewusst wird und Prioritäten setzt. Dazu gehört auch, sich einzugestehen, dass gerade alles zu viel ist. Suchen Sie an dieser Stelle im Job das Gespräch mit Vorgesetzten, sagen Sie ruhig „Das schaffe ich gerade nicht“ und bieten Sie Alternativen an.

Quelle: dpa

Konflikte sind oft hochemotional. Während manche Menschen Kritik an sich abprallen lassen, verbeißen sich andere tagelang darin. Wichtig ist an dieser Stelle eine gute Reflexionsfähigkeit. Wer allerdings unter Dauerbelastung steht, bewegt sich schnell auf einem Level, auf dem man nicht mehr reflektieren kann.

Quelle: dpa
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