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Nachrichten Kultur Freddie Mercury starb vor 25 Jahren
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19:18 05.09.2016

Freddie Mercury starb vor 25 Jahren

Ihre bombastische Kombination aus überzogener Theatralik und Heavy Rock sprengte alle Genre-Grenzen. Die Musikzeitschrift „Melody Maker“ schrieb damals: „Queen ist entweder die Zukunft des Rock'n'Roll oder ein Bündel von Tunten im Delirium, die versuchen, auf den Bowie-Zug auszuspringen während sie Black Sabbath richtig schlecht verarschen.“ Das Foto zeigt (l-r): John Deacon, Freddie Mercury, Brian May, Roger Talyor.

Quelle: imago stock&people

Unvergesslich sind die Mega-Stadiontouren der Band vor Hunderttausenden von Fans. Der eher schüchterne und schmächtige Mercury mit Riesen-Schnauzer und Überbiss verwandelte sich auf der Bühne in einen tanzenden Derwisch mit nacktem Oberkörper, gen Himmel geballter Faust und anzüglich wirbelndem Mikrofonständer. Er hatte sein Publikum völlig in der Hand, beobachtete seine Biografin Lesley-Ann Jones: „Das war, was er brauchte, eine gewaltiges Publikum, das völlig mit ihm im Einklang war. Die Musik befreite Freddie (Archivbild vom 17. Januar 1979: Queen tritt in der Hamburger Ernst-Merck-Halle auf).

Quelle: Werner Baum

München wurde zur zweiten Heimat und zum Rückzugsgebiet, um produktiv zu arbeiten und ungestört in den Schwulenbars des Glockenbachviertels Männer aufzugabeln. Anfang der 80er Jahre lernte er dort Barbara Valentin kennen, eine österreichische Fassbinder-Schauspielerin. Sie lebten als Liebespaar zusammen, während er gleichzeitig weiterhin Affären mit Männern hatte. „For big tits and misconduct“ („für große Titten und schlechtes Benehmen“) - mit dieser Widmung verewigte er die üppige Blondine auf seinem Soloalbum „Mr. Bad Guy“.

Quelle: epa PA