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Nachrichten Kultur Freddie Mercury starb vor 25 Jahren
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19:18 05.09.2016

Freddie Mercury starb vor 25 Jahren

Neben kraftstrotzenden Reißern wie „We Will Rock You“ mit Mitmach-Chor waren es vor allem Songs mit grandiosen Gesangsharmonien, die „Queen“ adelten. Der Film zur operettenhaften „Bohemian Rhapsody“ (1975) gilt als eines der frühesten Musikvideos. 1980 vollzogen Mercury und seine Mitmusiker einen radikalen Stilwechsel: Mit radiotauglichen Songs wie „Radio Gaga“ oder dem funkigen „Another One Bites The Dust“ erreichten sie die breite Masse - und verprellten manche alten Fans.

Quelle: imago stock&people

Auf seine Aids-Erkrankung spielte das letzte „Queen“-Album „Innuendo“ (1991) an. Mit Titeln wie „These Are The Days Of Our Lives“ - und vor allem „The Show Must Go On“ - lieferte Mercury sein musikalisches Testament. „Auch wenn mein Make Up abblättert, bleibt mein Lächeln“, heißt es dort. Mercurys Tod war ein Schock für seine Fangemeinde - und rückte das Thema HIV-Prävention mehr in den Blickpunkt. Die „Queen“-Musiker, die bis heute mit wechselnden Sängern aktiv sind, gründeten den „Mercury Phoenix Trust“. Der Spendenfonds sammelte in den vergangenen 21 Jahren knapp 14,5 Millionen Euro für mehr als 700 Projekte im globalen Kampf gegen Aids.

Quelle: imago stock&people

Mercury sei bis heute ein Vorbild für homosexuelle Menschen, ihr Coming-out zu wagen, sagt Markus Ulrich vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland. Noch immer trauten viele sich aus Angst vor Diskriminierung und persönlichen Nachteilen nicht, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Auch Mercury hatte erst einen Tag vor seinem Tod öffentlich erklärt, an Aids erkrankt zu sein: „Im Kampf gegen diese schreckliche Krankheit“ sollten alle nun vereint sein, schrieb er.

Quelle: imago stock&people