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00:16 06.12.2018
Nah am Wasser gebaut: Der neue „Hafen 1“ entsteht in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks. Quelle: Autostadt/Computersimulation
Wolfsburg

Die Zukunft der Movimentos-Festwochen in der Wolfsburger Autostadt ist gesichert: Das Festival wird von 2019 in einem neuen Veranstaltungszentrum Heimat finden. Die Bauarbeiten für das „Hafen 1“ genannte Gebäude haben bereits begonnen. Nötig wurde der Neubau, der nach Angabe der Autostadt einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag kosten soll, weil Volkswagen das Kraftwerk auf seinem Werksgelände wieder in Betrieb nehmen will. Bislang war das Kraftwerk Spielort von Movimentos.

Klar ist auch, dass Movimentos-Erfinder Bernd Kauffmann das Festival auch im kommenden Jahr als künstlerischer Leiter planen wird. „Welche Formate es geben wird, ist aber derzeit noch offen“, sagt Autostadt-Sprecher Tobias Riepe. Die Fokussierung auf den Tanz wird aber wohl bestehen bleiben: „Movimentos war ein Tanzfestival und wird auch in Zukunft vom Tanz geprägt sein“, sagt Riepe.

Erhalten bleibt auch die Nähe zum Wasser: Der Neubau liegt neben dem Kraftwerk am Ufer des Werkshafens. Noch nicht entschieden ist, ob die Besucher von der Autostadt über das Wasser zu den Aufführungen gelangen: Der schwimmende Steg war bislang eines der Markenzeichen von Movimentos.

Die Bauarbeiten sollen bis zum Sommer 2019 abgeschlossen sein. Damit verschiebt sich auch das Festival, das bislang im Frühling stattgefunden hat, nach hinten im Jahr. Der genaue Termin steht aber noch nicht fest. Wolfsburgs Bürgermeister Klaus Mohrs zeigte sich am Dienstag erfreut, dass Movimentos einen neuen, festen Spielort bekommt. „Das ist ein tolles Signal, über das sich die Fans aus Wolfsburg, der Region und darüber hinaus freuen werden“, sagt er.

Die Movimentos-Festwochen wurden 2003 ins Leben gerufen und haben sich in kurzer Zeit einen wichtigen Platz unter den internationalen Tanzfestivals erspielt. Von großer Bedeutung war dabei die spektakuläre Industriekulisse des Kraftwerks.

Außerhalb der Festspielzeit soll der neue „Hafen 1“, der bis zu 1400 Besucher fassen kann, auch für andere Veranstaltungen genutzt werden. Volkswagen möchte den Bau, der mit einer flexiblen Inneneinrichtung versehen sein wird, unter anderem für Mitarbeiterversammlungen und Fahrzeugpräsentationen nutzen. Außerdem soll der Saal vermietet werden.

Für Autostadt-Chef Roland Clement ist der Bau auch wegen Vermietungsgeschäfts „ein Meilenstein“: „Mit der neuen Halle können wir dieses Segment signifikant ausbauen – und damit ein neues und unternehmerisches Standbein für unseren langfristigen Erfolg schaffen“, teilte er am Dienstag mit.

Von Stefan Arndt

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