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Region Darum moderiert Uwe Ochsenknecht das Filmmusik-Konzert in Hannover
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01:15 17.04.2019
Schauspieler Uwe Ochsenknecht kommt als Überraschungsgast nach Hannover – er moderiert die Gala mit Filmmusik von Hans Zimmer. Quelle: Jens Koch
 Interview

 

Herr Ochsenknecht, Sie treten am 20. April als Moderator bei der großen Hans-Zimmer-Show im Theater am Aegi in Hannover auf. Warum?

Ich moderiere den Abend, bei dem es um die Filmmusik des großen Hans Zimmer geht. Ich führe durch den Abend und liefere ein paar Zusatzinformationen über Hans Zimmer und seine Filme.

Was verbindet Sie persönlich mit Hans Zimmer?

Also wir kennen uns nicht persönlich, aber natürlich habe ich fast alle seiner Filme gesehen.

Erklären Sie die Musik?

Nein, wir sind an diesem Abend ja nicht in der Volkshochschule. Wir haben ein Orchester mit mehr als 50 Musikern und Musikerinnen, einen Chor und viele Solisten. So kann man die Musik ganz anders erleben als etwa im Kino. Der Zuschauer wird sich wundern, für wie viele Filme Hans Zimmer die Musik geschrieben hat.

Wozu braucht dieser Abend eigentlich einen Moderator?

Sonst wäre es einfach nur ein Konzert. Mit den Zusatzinformationen wird das alles ein bisschen aufgelockert.

Haben Sie einen Lieblingsfilm, zu dem Hans Zimmer die Musik gemacht hat?

Ja: „Batman“.

Wenn man sich die Ankündigung des Theaters am Aegi anschaut, findet man viel über die Klangwelten von Hans Zimmer über seine Filmmusiken etwa zu „Fluch der Karibik“, „König der Löwen“, „Mission Impossible“ oder „Gladiator“. Aber nichts über Sie, nichts über Uwe Ochsenknecht. Warum?

Weil es an dem Abend nicht um mich geht, sondern um Hans Zimmer.

Aber es wirkt, als wäre die Show ohne Sie geplant gewesen. So als wären Sie eine Zugabe.

Naja, wenn ich die Überraschung bin, dann ist es ja umso schöner. Ich muss dazu sagen, dass es von mir eine sehr kurzfristige Entscheidung war, dort mitzumachen. Ich hatte andere Termine, die ich glücklicherweise verschieben konnte. Wahrscheinlich waren die Ankündigungen fertig – und mein Name hat dann nicht mehr draufgepasst.

Würde der Abend auch ohne Sie funktionieren?

Sicher, aber es wäre dann anders.

Woran arbeiten Sie gerade?

Im Mai beginnen im Studio Babelsberg die Dreharbeiten zum zweiten Teil von „Jim Knopf“. Aktuell kümmere ich mich auch um die Vorbereitungen zum Filmstart von „Ich war noch niemals in New York“, ein Musikfilm mit Songs von Udo Jürgens. Der kommt Ende Oktober ins Kino. Weite Teile des Films spielen auf einem Kreuzfahrtschiff, ich spiele dort einen Gesellschafter, der die Damen unterhält.

Sie setzen sich in Interviews auch für Umweltschutz ein. Ist Ihnen das ein bisschen unangenehm für diesen Film mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs gewesen zu sein?

Also wenn man jetzt nur noch Filme drehen würde, in denen kein Fahrzeug vorkommt, das die Umwelt verschmutzt, dann können wir die Kinos ja gleich zumachen. Es ist ja so: Jeder einzelne sollte versuchen, so umweltbewusst wie möglich zu leben, aber die großen Fragen sollten auf politischer Ebene geklärt werden. Aber da mahlen die Mühlen bekanntermaßen langsam.

Zur Person

Uwe Ochsenknecht, geboren 1956, verheiratet, vier Kinder, drehte als Schauspieler unter anderem mit den Regisseuren Wolfgang Petersen, Dieter Wedel und Helmut Dietl. Mit seiner Rolle in „Das Boot“ (1981) wurde er bekannt. Es folgten die Filme, „Männer“ (1985) „Schtonk!“ (1992) und „Zweiohrküken“ (2009). Uwe Ochsenknecht spielt in Fernsehserien mit und wurde mit dem Bambi und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Am Sonnabend, 20. April, steht er um 20 Uhr im Theater am Aegi als Moderator bei „The Music of Hans Zimmer“ auf der Bühne.

Interview: Ronald Meyer-Arlt

Uwe Ochsenknecht, 63, verheiratet, vier Kinder drehte als Schauspieler unter anderem mit den Regisseuren Wolfgang Petersen, Dieter Wedel und Helmut Dietl. Mit seiner Rolle in „Das Boot“ (1981) wurde er bekannt. Es folgten die Filme, „Männer“ (1985) „Schtonk!“ (1992) und „Zweiohrküken“ (2009). Uwe Ochsenknecht spielt in Fernsehserien mit und wurde mit dem Bambi und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Am Sonnabend, 20. April, steht er um 20 Uhr im Theater am Aegi als Moderator bei „The Music of Hans Zimmer“ auf der Bühne.

Von Ronald Meyer-Arlt

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