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Spielzeit Immer sonntags um elf!
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00:00 27.10.2017
Vorhang auf für kleine Zuschauer ab drei Jahren: Auf dem Programm stehen Puppenspiel, Performances und Mitmachtheater für Jugendliche. Am Sonntag ist Familientag. Quelle: Marianne Menke
Hannover

Auf bunten Sitzkissen möglichst nah an der Bühne - für die jüngsten Zuschauer ab drei Jahren gehört die Nähe zu den Akteuren zu den ersten Begegnungen mit Theater. Und für viele Familien ist das sonntägliche Kindertheater im Theatermuseum im Schauspielhaus ein fester Programmpunkt bei der Wochenendplanung. Denn seit mehr als einem Jahrzehnt heißt es dort: „Jeden Sonntag 11 Uhr“. Auf dieses Motto sind Hausherr Carsten Niemann und sein Team vom Theatermuseum besonders stolz. Der Theatervormittag ist inzwischen eine Art Markenzeichen geworden - und die Vorstellungen sind meist ausverkauft. „Uns geht es darum, die junge und jüngste Generation möglichst früh mit unterschiedlichen Erzählformen vertraut zu machen“, betont Myriam Pechan. „Die Idee dabei ist, dass Kinder ab drei oder vier Jahren möglichst viel kennen- und erleben lernen: Menschentheater, Schattentheater, Puppen- und Marionettenspiel, Varieté, Musicals - das Programm bietet bewusst einen Querschnitt der Möglichkeiten und Spielarten von Theater an.“

Nach den Vorstellungen kommen Kinder und Spieler meist noch ins Gespräch, einige Gruppen bieten auch regelmäßig Workshops an, etwa das Schattentheater Vagantei Erhardt, das in diesem Jahr das 30. Bühnenjubiläum feiert und regelmäßig im Theatermuseum zu Gast ist. Auch Die Complizen aus Hannover treten hier gern auf, am 12. November um 11 Uhr zeigen sie ihr Stück „Urmel schlüpft aus dem Ei“ (Bild). Aber auch Gäste aus der Region und aus anderen Städten zwischen Hamburg, Weimar und Passau machen häufig in der Prinzenstraße Station.

Die Compania T aus Bremen kommt wieder am 17. Dezember mit „Ein Plätzchen für Lilli“(Bild). Im November bereits reisen zwei Ensembles aus Berlin an, am 5. November das Theater Urknall mit „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ und am 19. November das Theater Kranewitt mit „Hänsel und Gretel“. Die Gruppe Freaks und Fremde aus Dresden zeigt am 3. Dezember „Der verstiefelte Kater“ - und zum Jahresausklang, am 31. Dezember, steht ein Heimspiel mit den Roten Fingern aus Hannover an: „Willi und der magische Adventskalender“. Ein Hinweis für Langschläfer: Von November bis März gibt es sonntags neben der 11-Uhr- auch noch eine 16-Uhr-Vorstellung.Dz

Kartenvorverkauf unter (05 11) 99 99 11 11, Restkarten an der Museumskasse.

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