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Kultur Paul Simon in New York
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14:45 23.09.2018
Paul Simon bei seinem Abschiedskonzert . Quelle: Foto: Evan Agostini/Invision/AP/dpa
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New York

Mit dem letzten Song beim letzten Konzert schließt Paul Simon den Kreis. „The Sound Of Silence“, 1964 fertiggeschrieben , katapultierte Simon und seinen Kollegen Art Garfunkel zum Welterfolg. Mehr als ein halbes Jahrhundert später singt Simon das Lied ganz alleine nur mit Gitarre auf einer riesigen schwarzen Bühne, die Augen geschlossen. Und Tausende Menschen im Publikum schweigen andächtig, zu ergriffen selbst zum Mitsingen. Viele weinen.

Als der letzte Ton verklungen ist, bricht Jubel und minutenlanger Applaus aus. „Wir lieben dich, Paul!“, ruft jemand. Simon betrachtet das Publikum lange, legt die Hand aufs Herz, dann schießen auch ihm Tränen in die Augen. „Das bedeutet mir mehr, als ihr wisst.“

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Der lange ausverkaufte Auftritt in der Nacht zum Sonntag im Flushing Meadows Corona Park des New Yorker Stadtteils Queens ist für Simon ein außergewöhnlicher Abend: Das Konzert bildet den Abschluss seiner „Homeward Bound Farewell“-Tournee, die Simon zu seiner letzten erklärt hat - wenn auch nicht zu seinem Karriereende. Auf Tour gehen aber will er nie wieder.

Für sein letztes Konzert ist Simon nach Hause gekommen. Praktisch um die Ecke ist der Musiker groß geworden. „Willkommen zu Hause“ steht auf einem Plakat neben der Bühne. Bei „Me & Julio Down By The Schoolyard“ bricht das Publikum bei der Zeile „Goodbye to Rosie, the Queen of Corona“ jedesmal in Jubel aus, Corona ist der Stadtteil direkt neben dem Park.

Drei Stunden lang spielt Simon Songs wie „Still Crazy After All These Years“, „50 Ways To Leave Your Lover“ oder „You Can Call Me Al“. Über allem liegt tiefe Nostalgie. Auf viele Hits aus seiner Zeit mit Art Garfunkel, mit dem er seit Jahrzehnten zerstritten ist, verzichtet er. Auch das zuvor kursierende Gerücht, dass Garfunkel ihn beim letzten Konzert dann doch noch einmal auf der Bühne begleiten würde, bewahrheitet sich nicht.

Von Christina Horsten

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