Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Alexander Kluge erhält den Adorno-Preis 2009
Nachrichten Kultur Alexander Kluge erhält den Adorno-Preis 2009
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:07 23.06.2009
Adorno-Preisträger 2009: Alexander Kluge. Quelle: Andre Spolvint

Seine Filme, Drehbücher, Sachbücher und literarischen Werke zeugten „von einer schier unstillbaren intellektuellen Neugierde und unversiegbaren Kreativität“.

Der mit 50 000 Euro dotierte Adorno-Preis wird alle drei Jahre vergeben. Die Stadt Frankfurt ehrt damit nach Auskunft des Kulturdezernenten Felix Semmelroth (CDU) „hervorragende Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Theater und Film“. Zu den bislang elf Preisträgern seit 1977 zählen der Philosoph Jürgen Habermas, der Filmregisseur Jean-Luc Godard und der Philosoph Jacques Derrida. Der Preis wird am Geburtstag des Philosophen und Soziologen Adorno, am 11. September, im Frankfurter Rathaus Römer verliehen.

Kluge kam 1932 in Halberstadt zur Welt und studierte in der ersten Hälfte der 50er Jahre Jura, Geschichte und Kirchenmusik in Frankfurt am Main, Freiburg und Marburg. In Frankfurt hörte er auch Vorlesungen bei Adorno. Er arbeitete zunächst als Anwalt und verlegte sich danach aufs Filmemachen und Schreiben. Einige seiner Bücher zur Filmtheorie gelten als Standardwerke. Kluge zählt zu den Mitbegründern des Neuen Deutschen Films und Autorenkinos. Einer breiten Masse wurde er bekannt als penibler Interviewer in Kulturmagazinen privater TV-Sender.

ddp

Die Universität Göttingen hat eine „kulturhistorisch einzigartige“ Privatsammlung historischer Kinderbücher erworben. Sie enthalte unter anderem das „Elementarwerk“ von Basedow aus dem Jahr 1774 mit rund 100 Kupferstichen, Hans Christian Andersens „Däumelieschen“ und Erich Kästners „Die Konferenz der Tiere“.

23.06.2009

Rund 130 Briefe der Schauspielerin Marlene Dietrich werden an diesem Mittwoch in Berlin versteigert.

23.06.2009

Eine Materialschlacht im Namen des Marketings: Die „Transformers“ sind zurück im Kino – und die US-Armee hilft, wo sie kann.

Stefan Stosch 27.06.2009