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Kultur Art Garfunkel lädt zur Zeitreise ein
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22:40 29.02.2016
Von Uwe Janssen
Keine Fotos im Theater am Aegi: Art Garfunkel bei einem Auftritt im Jahr 2004. Quelle: dpa (Archiv)
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Hannover

Fotografieren will er sich nicht lassen, weder von der Presse noch von den Besuchern. Ohnehin ist es ein ganz analoger Abend im Theater am Aegi. Art Garfunkel schickt mit einem Gitarristen und einem Pianisten an seiner Seite die 1200 Fans in die Vergangenheit, mit Auszügen aus seiner Biografie, vor allem aber mit seinen Songs. Auch ohne Paul Simon an seiner Seite entfalten "Scarborough Fair", "Homeward Bound", "Sound of Silence" oder "The Boxer" ihre wohlig-nostalgische Wirkung.Der 74-Jährige kämpft mit den hohen Passagen, seine Stimme war vor ein paar Jahren weg, jetzt ist sie fast wieder da, und sie hat trotz der Brüchigkeit im oberen Tonregal ihre Momente. Irgendwie ist man ganz nah beieinander im großen Saal. Auch dann, wenn er seine Geschichten erzählt über das New York der Fünfziger und Sechziger, das er mit seinem Schulfreund Paul verzauberte - und danach den Rest der Welt. Er nennt es das "Geschenk, einen Vogel im Hals zu haben". 

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Der Vogel singt zum Schluss "Bright Eyes" und dann in der Zugabe eine Teilversion von "Bridge over Troubled Water". Mehr nicht, denn "weiter haben wir noch nicht geübt". Doch da branden schon der Applaus und der Jubel über seine Worte hinweg.

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