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Kultur „Avatar“ bricht „Titanic“-Rekord
Nachrichten Kultur „Avatar“ bricht „Titanic“-Rekord
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13:44 27.01.2010
„Avatar“ hat weltweit schon 1,859 Milliarden Dollar (rund 1,32 Milliarden Euro) eingespielt.
„Avatar“ hat weltweit schon 1,859 Milliarden Dollar (rund 1,32 Milliarden Euro) eingespielt. Quelle: Fox
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Es ist offiziell: James Camerons Mega-Hit „Avatar“ hat als erfolgreichster Film der Welt den bisherigen Rekordhalter „Titanic“, überflügelt. Nach Angaben des Studios 20th Century Fox am Dienstag, hat „Avatar“ weltweit nun schon 1,859 Milliarden Dollar (rund 1,32 Milliarden Euro) eingespielt. Dreizehn Jahre lange konnte Camerons „Titanic“ mit einem globalen Verdienst von 1,843 Milliarden Dollar den Spitzenplatz verteidigen. Das Schiffsuntergangsepos brauchte immerhin 41 Wochen in den Kinocharts, um den alten Rekord aufzustellen, während „Avatar“ in nur 39 Tagen die Spitze erreichte, berichtete der Internetdienst „MTV.com“.

James Cameron, der sich nach dem 11-fachen Oscar-Sieg von „Titanic“ 1998 als „König der Welt“ feiern ließ, hatte den doppelten Triumph seiner Filme nicht erwartet. „So etwas kann man wirklich nicht vorhersehen. Ich schaue mir das nur staunend an“, sagte der 55-jährige gebürtige Kanadier vor wenigen Tagen der „Los Angeles Times“. „Avatar“ habe durchaus Defizite, genauso wie „Titanic“, räumte der Regisseur ein. Wer hätte damals gedacht, dass ein drei Stunden langer Frauenfilm, in dem die Stars am Ende sterben Geld machen würde, sagte der „Titanic“-Macher.

Am 17. Dezember startet James Camerons Science-Fiction-Spektakel „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ in den deutschen Kinos.

Nach weiteren Rekordeinnahmen am Wochenende stand es bereits am Montag fest, dass Cameron seinen eigenen „Titanic“-Rekord knacken würde. Damit ist nun sein 3D-Spektakel über die blauen Außerirdischen der größte Box-Office-Hit in der Geschichte des Films, seine „Titanic“ die Nummer zwei auf der Weltrangliste, gefolgt von „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003).

„Avatar“ profitierte vor allem von hohen Auslandseinnahmen und teureren Ticketpreisen für die 3-D-Präsentation. Berücksichtigt man aber die Inflation, so muss das Science-Fiction-Epos seine Krone an das Südstaaten-Drama „Vom Winde verweht“ aus dem Jahr 1939 abtreten.

dpa