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Nachrichten Kultur Beyoncé räumt bei Grammy-Nominierungen ab
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14:34 03.12.2009
Beyoncé kann in Sachen Grammys bereits auf einige Erfahrung verweisen - das Foto zeigt sie im Jahr 2007 mit ihrem Preis.
Beyoncé kann in Sachen Grammys bereits auf einige Erfahrung verweisen - das Foto zeigt sie im Jahr 2007 mit ihrem Preis. Quelle: afp/Archiv
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Beyoncé und die 19-jährige Country-Sängerin Taylor Swift haben bei den Nominierungen für die begehrten Grammy-Preise abgeräumt. Mit zehn Nominierungen dominierte der R&B-Star am Mittwochabend nur knapp vor der jungen Country-Sängerin, die acht Mal vorgeschlagen wurde. Damit setzte Swift ihren außergewöhnlichen Siegeszug in diesem Jahr fort.

Die 19-Jährige, die mit Ausnahme von Michael Jackson in diesem Jahr die meisten Alben verkauft und schon jede Menge Auszeichnungen eingeheimst hat, konkurriert mit der neun Jahre älteren Soul-Diva unter anderem in den wichtigsten Kategorien „Single des Jahres“, „Album des Jahres“ und „Song des Jahres“. Für alle drei Preise ist auch Lady Gaga vorgeschlagen. Grammy-Chef Neil Portnoy feierte Swift als „Phänomen“: Mit ihrer „ehrlichen Musik“ spreche sie Musikliebhaber aller Generationen und der verschiedensten Richtungen an.

Die Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Sir Simon Rattle gehen in der Kategorie „Beste Orchester Performance“ mit einer Interpretation der „Symphonie Fantastique“ von Hector Berlioz ins Rennen.

Zu den weiteren Stars, die sich Hoffnung auf einen Grammy machen können, gehören auch die Black Eyed Peas, Maxwell und Kanye West, die sechs Mal nominiert wurden. Maxwell bedankte sich mit einer eindrucksvollen Einlage zu Michael Jacksons „The Lady in My Life“. Der R&B-Sänger, der mit seinem Album „BlackSummersNight“ seine mehrjährige künstlerische Pause beendete, bezeichnete seinen Erfolg am Mittwochabend als „unwirklich“.

Kanye West wiederum hatte noch im September für einen Eklat bei den MTV Video Music Awards gesorgt, als er Swift während ihrer Dankesrede für den Preis für das beste Video einer weiblichen Künstlerin das Mikrofon entriss und verkündete, eigentlich hätte Beyoncé die Auszeichnung verdient. Nach der öffentlichen Entrüstung über seine Missetat und seiner öffentlichen Entschuldigung dürfte er dieses Mal auf eine Neuauflage verzichten.

Erstmals wurden die wichtigsten Grammy-Nominierungen im Rahmen eines vom Fernsehen übertragenen Konzerts in Los Angeles bekanntgegeben. Zu den Präsentatoren zählten Ex-Beatle Ringo Starr und die Sängerin Katy Perry, die bereits die Europäischen MTV Awards in Berlin moderierte. Verliehen werden die Grammys am 31. Januar im Staples Center von Los Angeles.

afp/ddp