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Beyoncé veröffentlicht neues Album – inspiriert vom „König der Löwen“-Film

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13:33 19.07.2019
Afrika – es lebe hoch: Beyoncé Knowles-Carter (hier bei der Europapremiere von „Der König der Löwen“ am 14. Juli in London) hat ein Afrikaalbum herausgebraucht. Quelle: Gareth Cattermole/Getty Images f
Los Angeles

Die Eingangsworte des neuen Beyoncé-Albums spricht ein Mann mit sonorer Stimme. Er spricht davon, das sich alles Existierende in einer empfindlichen Balance befinde. Dass man alle Kreaturen respektieren müsse – von der Ameise bis zur Antilope. Alle seien im großen Kreis des Lebens miteinander verbunden. Große Worte.

Ganz klar – das ist Mufasa, der nach diesem Monolog nicht mehr lange „König der Löwen“ sein wird, weil ihn sein hinterlistiger Bruder Scar um Thron und Leben bringen wird. Seit Donnerstag (18. Juli) ist die alte Geschichte vom alten, vom bösen und vom neuen Leu wieder im Kino – das CGI-Remake des Zeichentrickfilms „König der Löwen“. Beyoncé spricht und singt darin die Rolle von Nala, der besten Kindheitsfreundin (und späteren großen Liebe) von Simba, Mufasas Sohn.

Beyoncé arbeitet mit afrikanischen und US-Musikern zusammen

Seit Freitag gibt es ein Beyoncé-Album, zu dem die bienenemsige Queen B durch den Film inspiriert wurde. Auf „The Lion King: The Gift“, das nach Auskunft der Plattenfirma „vorerst nur digital“ veröffentlicht wird (Daten für mögliche Tonträger-Releases fehlen bislang) arbeitet sie mit vielen Künstlern zusammen – darunter sind afrikanische Musiker wie der ghanaische Reggaemann Shatta Wale oder die nigerianische Sängerin Yemi Alade, aber auch US-Stars wie Kendrick Lamar, Pharrell Williams sowie Childish Gambino, der im Film Beyoncés/Nalas Liebes- und Kampfgenossen Simba spricht.

Vor „Find Your Way Back“ einem tanzbaren Track, der inhaltlich (nicht musikalisch) auf dem Filmsong „Circle of Life“ gründet, erzählt noch einmal Mufasa vom Himmel, von dem aus die Löwenkönige aller Zeiten auf den jüngsten Throninhaber herabsehen würden. So erklärt er seinem Sohn die Endlichkeit des eigenen Lebens, dass er nicht immer an seiner Seite gehen werde. Immer wieder werden Dialogschnipsel aus dem Film zwischen die Lieder gestreut. Mal markiert Simba den kecken Prinzen, mal hört man die düstere Machtübernahmesequenz seines Onkels Scar. Gewöhnungsbedürftig.

14 Tracks sind versammelt, in denen afrikanische Klänge und Rhythmen mit modernen Clubsounds verbandelt werden und die Geschichte des Films noch einmal erzählt wird (wobei die hier versammelte Musik fast komplett nicht im Film zu hören ist). Nicht immer ist auf den Songs Beyoncé selbst zu hören, denn nicht immer wird ihre Stimme für den gerade erzählten Teil der Geschichte benötigt. Aber für ihre Fans lohnt sich der Kauf rein numerisch trotzdem: an zehn der Stücke ist der US-Superstar stimmlich beteiligt.

Der Filmhit „Spirit“ zielt ganz klar auf den Oscar 2020

Den Abschluss bildet doch ein Filmsong: „Spirit“, die epische, ziemlich hollywoodkitschige, ganz klar auf den Song-Oscar 2020 abzielende Ballade aus „König der Löwen“ (dazu gibt es ein Video mit Filmszenen und der schönen Beyoncé in bunten Gewändern).

Ein „Liebesbrief an Afrika“ sei das Album, verriet die Sängerin der amerikanischen TV-Journalistin Robin Roberts („Good Morning America“). „Ich wollte authentisch sein und den Menschen die Schönheit in afrikanischer Musik näher bringen.” Interessant, gewiss. Hochkommerziell obendrein. Aber authentisch. Echt jetzt?

Da will sich der Circle of Music nicht so richtig schließen.

neues Album: Beyoncé – „The Lion King: The Gift“ (Universal, nur digital)

Lesen Sie hier die Filmkritik: „Der König der Löwen“ – So ist das Remake des erfolgreichsten Zeichentrickfilms aller Zeiten

Von RND/big

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