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20:17 25.03.2014
Von Daniel Alexander Schacht
Foto: Szene aus 2012.
Szene aus 2012. Quelle: Christian Behrens
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Hannover

Diese Kooperation beschert dem Chorfestival am letzten Sonnabend des Juni einen zugleich chorischen und szenischen Höhepunkt im Gartentheater Herrenhausen, bei dem sechs Chöre mit 600 Sängern das Raumkonzert „Labyrinth 14/3“ von Wolfgang Mitterer auf die teils eigens dafür überbaute Bühne bringen.

Die Kooperation mit den Kunstfestspielen trägt nach den Worten von Wolfgang Schröfel, dem Präsidenten des niedersächsischen Chorverbands, auch dazu bei, dass die Zahl der teilnehmenden Chöre sich gegenüber dem Vorjahr von 34 auf 65 nahezu verdoppelt hat. „Wir sind sehr froh, dass so viele Chöre der Einladung gefolgt sind“, sagte Kulturdezernentin Marlis Drevermann am Dienstag bei der Präsentation des Programms der Chortage Hannover 2014, zu deren  60 000-Euro-Budget die Stadt 20 000 Euro beiträgt. „Die wachsende  Teilnehmerzahl ist auch ein Indiz für die hohe Dichte und die überdurchschnittliche Qualität der mehr als 200 Chöre in der Region Hannover“, fügte Schröfel hinzu.

Erstmals im Rahmen der Kunstfestspiele findet auch die „Lange Tafel des Generationendialogs“ statt, die überdies besonders lang sein soll: Gemeinsam mit dem Studentenwerk Hannover, dem Stadtsportbund und dem Hochschulsport werden zum Auftakt der Chortage am 25. Juni in der Allee Herrenhausen zwei jeweils 400 Meter lange Kaffeetafeln aufgebaut, kündigte Wolfgang Strotmann an, Fachbereichsleiter Senioren der Stadt Hannover. In der Allee sollen dann allein zwölf Chöre die Gäste an der Tafel unterhalten. Sieben Chöre werden am Abend des folgenden Tages von 21 Uhr an die „Jazz Night“ in der Galerie Herrenhausen gestalten.

Den sonntäglichen Abschluss der Chortage und zugleich einen weiteren Höhepunkt bildet die Aufführung von Georg Friedrich Händels „Messias“ am 29. Juni. Im Jahr der Personalunion gibt es das Oratorium passenderweise in englischer Sprache: Bei „Messiah“ werden zusammen mit dem Kammerchor  Hannover, der Capella St. Crucis und dem Knabenchor Hannover auch vier britische Gesangssolisten in der Galerie Herrenhausen auftreten.

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