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Kultur „Das gibt Ärger“ zwischen Pine und Hardy
Nachrichten Kultur „Das gibt Ärger“ zwischen Pine und Hardy
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23:04 02.03.2012
Tom Hardy (links) und Chris Pine kämpfen um Reese Witherspoon. Quelle: 20th Century Fox
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Hannover

Wenn zwei Kerle dieselbe Frau wollen, endet das im Kino fast zwangsläufig im Komischen. So auch in „Das gibt Ärger“: Tuck (Tom Hardy) und FDR (Chris Pine) sind Top-Agenten und Freunde für‘s Leben. Diese Freundschaft soll auch durch die Liebe der beiden zur schönen Lauren (Reese Witherspoon ) nicht gestört werden - sagen sie zunächst. Doch dann kämpfen die Zwei durchaus mit unlauteren Mitteln. Was einigen Witz garantiert.

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Zum Witz kommt Action. Denn ein deutscher Schurke namens Karl Heinrich (Til Schweiger) betritt das Schlachtfeld der tobenden Gefühle. Er sorgt für mörderische Zwischenspiele höchst blutiger Art. Und genau da gerät der romantisch angehauchte Filmspaß ins Stolpern. Regisseur McG gelingt es nämlich nicht, die Balance von Action, Romantik und Humor perfekt auszubalancieren. Je länger sich die Geschichte hinzieht, umso angestrengter wirkt der Witz, manche Gefühlsregung aufgesetzt und jeder Anlass für Action zu konstruiert.

In der Actionkomödie „Das gibt Ärger“ liefern sich zwei Top-Agenten der CIA ein heißes Duell um Reese Witherspoon.

Vor zwölf Jahren schuf der als Musikvideo-Spezialist bekannt gewordene McG mit der Kinoversion der legendären TV-Serie „3 Engel für Charlie“ einen Überraschungserfolg. Damals war die Story jedoch klarer und logischer. In „Das gibt Ärger“ mutet die Geschichte zu sehr an den Haaren herbei gezogen an.

Fans der Hauptdarsteller können sich dennoch amüsieren. Schließlich macht Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon wie immer eine ausgesprochen gute Figur. Der englische Charakterschauspieler Tom Hardy („Inception“), der jüngst erst im Edel-Thriller „Dame, König, As, Spion“ brilliert hat, und Chris Pine dürfen neben ihr vor allem ihre Muskeln spielen lassen. Das sorgt für einige wirklich komische Momente.

Til Schweiger steht zwischen den Stars als Bösewicht ebenfalls durchaus gut da. Allerdings ist seine Rolle eher klein. Eingeschworene Til-Schweiger-Anhänger dürften sich übrigens angesichts dieser Liebesgeschichte mit Hindernissen gern an Schweigers „Keinohrhasen“ erinnern. Doch in „Das gibt Ärger“ fehlt die Herzenswärme - wohl deshalb fallen die Mängel so ins Gewicht.

dpa  

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