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Kultur Die „Men in Black“ sind zurück im Kino
Nachrichten Kultur Die „Men in Black“ sind zurück im Kino
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02:54 25.05.2012
In „Men in Black 3“ trifft Agent J (Will Smith) auf den jungen Agent K (Josh Brolin). Quelle: Sony Pictures
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Berlin

Schwarze Brille auf und los geht's. Das gilt bei „Men in Black“ nicht nur für die ultracoolen Alienjäger Agent J (Will Smith) und Agent K (Tommy Lee Jones). Auch die Kinozuschauer bekommen für das erste 3-D-Alienspektakel Augengläser verpasst – was die außerirdischen Monster noch furchterregender und die Spezialeffekte noch eindrucksvoller macht.

Zehn Jahre ist es her, dass Agent J und sein Partner Agent K mit ihren superscharfen Waffen und den berühmten, die Erinnerung von Passanten auslöschenden „Blitzdings“-Geräten zuletzt auf der Kinoleinwand zu sehen waren. Und dieses Mal erfährt einer der beiden eine unglaubliche Verjüngung.

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Wieder bedrohen Aliens den Fortbestand der Menschheit – und auch das Leben von K ist in Gefahr. Deshalb unternimmt Agent J eine Reise in die Vergangenheit – genauer ins Jahr 1969, das Jahr der Mondlandung. Dort trifft J auf den jungen K, mit verblüffender Ähnlichkeit gespielt von Josh Brolin („True Grit“), und landet sogar in der legendären „Factory“ von Andy Warhol.

Gefühlt tauchen in „Men in Black 3“ etwas weniger fiese, glibberige Monster auf als in den Vorgängerfilmen. Dafür enthüllt Regisseur Barry Sonnenfeld in seinem dritten Film, was den immer wahnsinnig gut gelaunten, Action liebenden Agent J und seinen deutlich älteren, grummeligen Partner K außer ihrer Weltenrettermission noch verbindet. Da wird es dann mitunter ein bisschen sentimental.

Doch vor allem Will Smith macht das mit jeder Menge cooler Sprüche und herrlicher Gesichtsakrobatik wett – auf der Suche nach K imitiert er auf unnachahmliche Art das schwer unterkühlte Lächeln seines Kollegen. Und die Aliens sind wieder veritable Kostars der Hauptdarsteller: ein aus dem Aquarium eines China-Restaurants entflohener Riesengoldfisch und fliegende Megaquallen zum Beispiel.

Der gefährlichste Bösewicht aber ist Boris, die Bestie – den Beinamen hört das zähnefletschende Ungeheuer allerdings nicht gern. Boris bricht aus einem Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond aus und will die Weltherrschaft an sich reißen. Seine Waffe sind kleine, ihm aus der Hand wachsende Krabben mit messerscharfen Scheren.

Die Zeitreise von Agent J nutzt Regisseur Sonnenfeld ganz nebenbei, um kleine politische Kommentare abzugeben: Als Schwarzer kann sich J im Jahr 1969 nicht so frei bewegen wie in der Gegenwart. Als Fahrer eines (tatsächlich geklauten) Cadillacs wird er von der Polizei sofort des Diebstahls verdächtigt – zum Glück funktioniert das „Blitzdings“ auch in der Vergangenheit.

Bis zum Showdown auf der Raketenbasis von Cape Canaveral feuern Sonnenfeld und seine Darsteller Unmengen Gags und rasanter Actionszenen ab. „Men in Black 3“ ist echtes Popcornkino und die Alienjäger auch als Wiederholungstäter sehenswert.

dpa

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