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Kultur Diese Band tritt für Niedersachsen beim „Local Heroes“-Finale an
Nachrichten Kultur Diese Band tritt für Niedersachsen beim „Local Heroes“-Finale an
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08:28 07.11.2017
Die Band Fréros aus Oldenburg Quelle: Fréros
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Salzwedel

  Die Chefin des „Local Heroes“-Wettbewerbs für Nachwuchsbands bringt es auf den Punkt: „Stilistisch habe ich in diesem Jahr eine größere Bandbreite erlebt als zuvor“, sagte Julia Wartmann vor dem Bundesfinale am Samstag in Salzwedel. Das Publikum kann sich unter anderem auf den Klang der 70er Jahre, Beatbox-Elemente, Mittelaltermusik und eine Art Indierock-Oper freuen. Gestalten werden diesen Stilmix 13 Bands aus 13 Bundesländern. „Nach außen wird der Contest hier und da sehr rocklastig wahrgenommen, weshalb sich viele Bands gar nicht erst bewerben“, so Wartman. Doch das wandelt sich aus ihrer Sicht gerade. „Local Heroes“ wird musikalisch immer vielfältiger.  

 Preise im Wert von rund 15.000 Euro

Für die jungen Musiker geht es bei „Local Heroes“ um das Bekannt- und Berühmtwerden - und um Preise im Gesamtwert von rund 15.000 Euro. Über Wohl und Weh der Teilnehmer entscheidet eine zehnköpfige Jury, in der sich in diesem Jahr unter anderem die Musikerin Angela Peltner von der Band 3Viertelelf engagiert. Sie wählen, ebenso wie das Publikum, drei Bestplatzierten aus. 

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Durch den Abend auf der großen Hauptbühne führt der ProSieben-Moderator Maurice Gajda, während es auf der kleinen Interview- und Unplugged-Bühne im Foyer des Kulturhauses gemütlich und persönlich werden soll. Als Special Guest unterhält das Berliner Quartett Ohrbooten die Zuschauer. Die 2003 gegründete Band spielte zuletzt auf Festivals wie Rock am Ring und Hurricane.  

 Fréros aus Oldenburg hat sich qualifiziert

Die Bands mussten sich über die Landeswettbewerbe qualifizieren. Für Niedersachsen tritt in diesem Jahr die Band Fréros aus Oldenburg an.


Außerdem qualifiziert haben sich: Mathews & Miller (Sachsen), Pad und die Waschbärenbande (Bremen), Anchester (Hessen), The Baconanas (Hamburg), Elephant's Food (Sachsen-Anhalt), Screaming Stereo (Schleswig-Holstein), The Suns of Shine (Berlin), Haggefug (Nordrhein-Westfalen), Wendy I'm Home (Rheinland-Pfalz), Fréros (Niedersachsen), Terrifying! High Clouds (Mecklenburg-Vorpommern), Do I Smell Cupcakes (Brandenburg) und Luke Noa & The Basement Beats (Baden-Württemberg). 

Der nichtkommerzielle Nachwuchswettbewerb „Local Heroes“ ging 1990 aus einer regionalen Musikinitiative der drei Landkreise Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Salzwedel hervor.

Von Sabrina Gorges, dpa

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