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Kultur Eine Fortsetzung mit Biss, ein Kammerspiel mit Topstars und eine Komödie mit Zündstoff
Nachrichten Kultur Eine Fortsetzung mit Biss, ein Kammerspiel mit Topstars und eine Komödie mit Zündstoff
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15:24 22.11.2011
Foto: Das Menschenmädchen Bella Swan heiratet in „Breaking Dawn (Teil 1)“ den schönen Untoten Edward.
Das Menschenmädchen Bella Swan heiratet in „Breaking Dawn (Teil 1)“ den schönen Untoten Edward. Quelle: Concorde
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In „Breaking Dawn (Teil 1)“ wird es absurd

Wer nicht komplett dem „Twilight“-Virus erlegen und durch und durch gefestigter Liebhaber der Vampirstory ist, der sollte sich rüsten. Im Kino lauert ein Geschmacksschock. Selbst wer die „Twilight“-Filme bisher noch ganz gut genießbar fand, der könnte sich bei „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)“ manchmal fragen: Was mache ich hier eigentlich? Denn ganz wie in der Buchvorlage wird es nun absurd. Das Menschenmädchen Bella Swan heiratet den schönen Untoten Edward, wird schwanger und bringt eine wilde Mensch-Vampir-Mischung zur Welt. Das Mysterium dabei: Man kann sich trotzdem ganz gut unterhalten fühlen. Wie die irre Wendung der Bücher schon Millionen nicht vom Lesen abgehalten hat, so werden in den kommenden Wochen auch Millionen in die Kinos strömen.

Roman Polanski bringt den Bühnenhit „Der Gott des Gemetzels“ ins Kino

Yasmina Rezas weltweiter Bühnenerfolg „Der Gott des Gemetzels“ wurde von Regiealtstar Roman Polanski als Starparade auf die Leinwand gebracht: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly spielen zwei Ehepaare, die sich in der Wohnung treffen, nachdem die Söhne auf dem Spielplatz ruppig aneinandergeraten sind. Erst geht es zivilisiert zu, dann fallen die Masken. Die braven Bürger mutieren zu Bestien. Wie schon die Bühnenversion dürfte auch die Kinofassung ein Publikum begeistern, das sich gern vor Schadenfreude über die Unzulänglichkeiten der Mitmenschen auf die Schenkel klopft.

Die Actionkomödie „30 Minuten oder weniger“ mit Jesse Eisenberg

Als kiffender Pizza-Boy fristet Nick ein wenig abwechslungsreiches Dasein in einer amerikanischen Kleinstadt. Dann aber wird es aufregend: Beim Ausliefern einer Pizza gerät Nick in die Hände zweier Ganoven mit einem höchst perfiden Plan. Indem sie Nick eine Bombe auf den Leib schnallen, zwingen sie ihn dazu, eine Bank zu überfallen. Und dafür bleiben Nick nur wenige Stunden. Gelingt ihm das nicht, soll der Sprengsatz detonieren.

Das Historiengemälde „Die Mühle und das Kreuz“ ist mit filmischen Mitteln gemalt

Im Jahr 1564 malte Pieter Bruegel der Ältere in Öl „Die Kreuztragung Christi“. In seiner filmischen Adaption erweckt der polnische Regisseur Lech Majewski das weltbekannte Gemälde zum Leben und erzählt von seiner Entstehung: Von einem wohlhabenden Antwerpener Kaufmann erhält Bruegel den Auftrag, die Kreuztragung zu malen. Der Künstler der Niederländischen Renaissance möchte nicht einfach eine weitere Version der Passionsgeschichte anfertigen, sondern ein Bild, das viele Geschichten und mehrere Hunderte Menschen beinhaltet. Unterstützt wird Majewski bei seiner Synthese von Kunst und Film von hochkarätigen Darstellern wie Charlotte Rampling und Rutger Hauer.

Das schöne Abenteuermärchen „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“

Niklas Julebukk ist der letzte echte Weihnachtsmann. Auf der Flucht vor dem bösen Waldemar Wichteltod, der aus Weihnachten eine reine Konsumorgie machen will, stürzt er auf die Erde. Dort trifft er glücklicherweise die beiden Kinder Ben und Charlotte, die auch so einige Sorgen plagen. Gemeinsam retten sie das Weihnachtsfest. In der Verfilmung des Cornelia-Funke-Romans „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ gelingt es Regisseur Oliver Dieckmann, den ganz speziellen Zauber des Weihnachtsfestes mit liebenswerten Charakteren einzufangen – ein wunderbares Weihnachtsabenteuer für Familien mit Grundschulkindern.

dpa/tfi