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Kultur Goldene Kameras für Uhl, Keaton und Thieme
Nachrichten Kultur Goldene Kameras für Uhl, Keaton und Thieme
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13:06 02.02.2014
Die Schauspielerin Nadja Uhl und ihr Ehemann Kay Bockhold freuen sich auf der After-Show-Party nach der Verleihung der 49. Goldenen Kamera über die Auszeichnung, die Nadja Uhl als "Beste deutsche Schauspielerin" erhielt. Quelle: dpa
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Berlin

Das vieldiskutierte Kriegsdrama „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat die Goldene Kamera als bester Fernsehfilm gewonnen. Nadja Uhl (41, „Operation Zucker“) und Thomas Thieme (65, „Das Adlon“) wurden von der Jury der Programmzeitschrift „Hörzu“ zu den besten Schauspielern gekürt. Das ZDF übertrug die Samstagabend-Show erstmals live vom alten Flughafen in Berlin-Tempelhof. Hape Kerkeling und Michelle Hunziker spielten sich als Moderatoren die Bälle zu und sangen im Duett. Auch einige Hollywoodstars waren bei dem Medienpreis wenige Tage vor Beginn der Berlinale dabei.

Kurz vor der Berlinale hat die „Hörzu“ die Goldene Kamera verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem das viel diskutierte Kriegsdrama „Unsere Mütter, unsere Väter“, Nadja Uhl (41, „Operation Zucker“) und Thomas Thieme (65, „Das Adlon“).

Der von Nico Hofmann produzierte Mehrteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ über junge Deutsche im Zweiten Weltkrieg wurde zum „besten Fernsehfilm“ gekürt. Jurymitglied Iris Berben sagte, es habe viele außergewöhnlich gute Filme gegeben. Sie rief die Branche zu mehr Mut und neuen Formaten auf. Sie zitierte den legendären Showmaster Wim Thoelke: „Man muss nach den Sternen greifen, wenn man die Wolken erreichen will.“

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Matthew McConaughey (44) und Gwyneth Paltrow (41) wurden als beste internationale Schauspieler ausgezeichnet. Die Kinostars Diane Keaton (68) und Bruno Ganz (72) bekamen Trophäen für ihr Lebenswerk. In der Nachwuchskategorie durfte sich die 21 Jahre alte Emilia Schüle („Freche Mädchen“) einen Preis abholen. Die Fernsehzuschauer wählten Horst Lichter zum besten Fernsehkoch.

1200 Gäste waren zu der Show geladen. Die Goldene Kamera soll es auch dann noch geben, wenn die „Hörzu“ von Axel Springer zur Funke Mediengruppe wechselt. Die Genehmigung des Kartellamts für den Verkauf mehrerer Zeitungen und Zeitschriften steht zwar noch aus, aber dass die Funke-Gruppe mit dem Preis weiter machen will, steht fest.

dpa

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