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Kultur Iran protestiert gegen Berlinale-Auszeichnung
Nachrichten Kultur Iran protestiert gegen Berlinale-Auszeichnung
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07:51 19.02.2013
Panahi hatte zusammen mit seinem Co-Regisseur Kamboziya Partovi den Silbernen Bären erhalten. Den Preis in Berlin nahm Partovi entgegen, da Panahi das Land nicht verlassen darf. Quelle: dpa
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Teheran

Das Ministerium hat auch wegen der Aufführung und der Auszeichnung Protest eingelegt. Damit könnte es zu einem juristischen Nachspiel für Panahi kommen.

„Im Iran müssen Filme mit Erlaubnis gedreht und auch mit Erlaubnis ins Ausland geschickt werden, daher ist die Produktion und Aufführung dieses Films illegal und dementsprechend eine Straftat“, sagte Vize-Kultusminister Dschawad Schamaghdari. Bis jetzt habe man „Geduld“ gezeigt, so der Vizeminister. „Aber nicht wir, sondern die Polizei ist für sowas zuständig“, sagte Schamaghdari ohne weitere Erläuterungen.

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Panahi hatte am Sonntag zusammen mit seinem Co-Regisseur Kamboziya Partovi den Silbernen Bären für das beste Drehbuch erhalten. Den Preis in Berlin nahm Partovi entgegen, da Panahi das Land nicht verlassen darf. Wegen seiner Kritik an der iranischen Regierung wurde Panahi im Dezember 2010 zu sechs Jahren Haft und einem 20-jährigen Berufs- und Ausreiseverbot verurteilt. Panahi steht seitdem unter Hausarrest. Trotz Hausarrest und Berufsverbot, drehte er heimlich den Film „Geschlossener Vorhang“ am Kaspischen Meer im Nordiran.

dpa/sag