Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Jury setzt auf bekannte Autoren
Nachrichten Kultur Jury setzt auf bekannte Autoren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:53 14.08.2013
Ein altbekanntes Gesicht in der deutschen Literatur: Uwe Timm ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2013 vertreten, genauso wie Urs Widmer, Terézia Mora und Daniel Kehlmann. Quelle: dpa (Archiv)
Anzeige
Frankfurt am Main

Die siebenköpfige Jury hat ihre Romane aus 201 Titeln ausgewählt, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September 2013 erschienen sind oder noch in den Handel kommen.

Am 11. September wird die Liste dann auf sechs Romane reduziert, die sogenannte Shortlist. Der Sieger daraus wird am Vorabend der Frankfurter Buchmesse, am 7. Oktober, bekanntgegeben und geehrt.

Anzeige

Der Deutsche Buchpreis kürt „den besten Roman in deutscher Sprache“. Er gilt als die Literaturauszeichnung mit der größten Publikumsresonanz in Deutschland. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum neunten Mal vergeben und ist insgesamt mit 37.500 Euro dotiert.

Der Sieger erhält 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten je 2500 Euro. Im vergangenen Jahr wurde die Berliner Autorin Ursula Krechel für ihren Nachkriegsroman „Landgericht“ ausgezeichnet.

Die nominierten Autoren – und ihre Romane

  • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013, 360 S., Euro 19,95)
  • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013, 270 S., Euro 19,90)
  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013, 528 S., Euro 22,90)
  • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013, 352 S., Euro 21,90)
  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013, 512 S., Euro 27,90)
  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013, 384 S., Euro 22,95)
  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013, 300 S.- Euro 19,95)
  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013, 480 S., Euro 24,95)
  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013, 294 S., Euro 22,00)
  • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013, 125 S., Euro 14,95)
  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013, 560 S., Euro 22,99)
  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013, 352 S., Euro 19,99)
  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013, 688 S., Euro 22,99)
  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013, 337 S., Euro 19,95)
  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, August 2013, 280 S., Euro 22,00)
  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013, 224 S., Euro 19,90)
  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013, 336 S., Euro 19,99)
  • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013, 318 S., Euro 22,00)
  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013, 336 S., Euro 22,90)
  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013, 607 S., Euro 19,99)

dpa

Kultur Fusion von Historischem und Kestner-Museum? - „Jetzt kein museales Klein-Klein“
Daniel Alexander Schacht 14.08.2013
Kultur Der „27 Club“ in Hamburg - Oberste Wolke
Uwe Janssen 13.08.2013
13.08.2013