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 wieder ran
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03:08 01.11.2013
Der Gott des Gemetzels: Chris Hemsworth als Thor. Quelle: Walt Disney
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Berlin

Fernbeziehungen sind eine zermürbende Angelegenheit, besonders wenn ein Universum die Liebenden trennt. Zwei Jahre wartet Jane (Natalie Portman) nun schon auf die Rückkehr ihres Geliebten Thor (Chris Hemsworth). Aber der ist ein Gott und macht, was er will: Kriege führen, das Böse bekämpfen, die Welt retten, wie in Alan Taylors „Thor – The Dark Kingdom“ schon beim zünftigen Anfangsgemetzel klar wird. Der Hammermann, den das Comic-Imperium Marvel seit 1962 vermarktet, geht auf der Leinwand in die zweite Runde.

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Der erste Teil unter Kenneth Branaghs Regie überzeugte, das Sequel erstickt an erzählerischem Pathos und dröhnenden Effektgewittern. Vorzeitliche Mächte der Finsternis werden geweckt, als Jane das Versteck des sogenannten Aethers entdeckt und dessen gigantische Kräfte in ihren zarten Körper fahren. Da der Großteil der Handlung in außerirdischen Gefilden angesiedelt ist, können sich die Produktionsdesigner in der Glitzerwelt von Arsgard austoben.

Marvel-Superheld Thor hat seinen zweiten eigenen Kinofilm. Auch wenn Shakespeare-Experte Kenneth Branagh nicht mehr Regie führt, bietet „Thor – The Dark Kingdom“ wieder die ganz großen, klassischen Themen: Gut gegen Böse, Bruderhass und die wahre Liebe.

Die Leistung des Ensembles besteht darin, die sinnfrei bedeutungsschwangeren Dialoge mit gebührendem Ernst vorzutragen.

Von Martin Schwickert

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