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Kultur Schmetterlinge im Saal
Nachrichten Kultur Schmetterlinge im Saal
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00:15 13.02.2014
Von Uwe Janssen
Am Ende mit Kick: Fredda im Pavillon. Quelle: Philipp von Ditfurth

Die neue große Musikanlage ist schon da, aber die Techniker im wieder eröffneten Pavillon arbeiten noch dran. Macht nichts, bei Fredda, der französischen Liedermacherin, Sängerin und Gitarristin, reicht ein kleines Soundaufgebot, es kommt hier ohnehin mehr auf das Gefühl an. Fredda steht auf einer kleinen Vorbühne, der Gitarrist Sammy Decoster unterstützt sie, ansonsten zählt ihre Stimme und der Klang der Instrumente.

Und doch spielt Technik anfangs eine Rolle, denn die andächtige Stimmung wird in den ersten Songs durch ein blödes Brummen aus dem Gitarrenverstärker gestört. Das Problem ist bald gelöst, und so kann man sich ungestört den kleinen Geschichten über die Liebe und das Leben widmen. Die beiden ergänzen sich gut, Fredda mit dem trockenen Sound ihrer akustischen Gitarre oder eines Banjos, Decoster mit sphärischen Tönen seiner mit Hall- und Echoeffekten aufgebrezelten Elektrischen. So entstehen Songs wie Schmetterlinge, die von der Bühne aus zu einem vierminütigen Flug durch den Saal starten und am Ende wieder vorn landen.

Leider ist Fredda nicht besonders gesprächig, und das, obwohl ihr von Beginn an aus dem Publikum signalisiert wird, dass man gern auf Französisch parlieren kann. So wirkt das Konzert ein wenig wie die Aneinanderreihung von Songs, es  plätschert phasenweise so dahin. Immerhin bewegt sie das Publikum irgendwann dann doch zum Mitsingen, singt ein Lied sogar auf Deutsch, und kurz vor dem Ende, als Decoster ein Solo spielt, kickt sie ihre Schuhe weg und tanzt. Das Publikum ist entzückt und erklatscht sich eine Zugabe.

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