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Kultur Macher von „Cloud Atlas“ spürten Seelenverwandtschaft
Nachrichten Kultur Macher von „Cloud Atlas“ spürten Seelenverwandtschaft
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16:26 05.11.2012
Foto: Hugo Weaving als Old Georgie in einer Szene des Films „Cloud Atlas“.
Hugo Weaving als Old Georgie in einer Szene des Films „Cloud Atlas“. Quelle: X-Verleih
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Berlin

Die Geschwister Lana (ehemals Larry) und Andy Wachowski haben ihren Regiekollegen Tom Tykwer als echten Seelenverwandten bezeichnet. „Wir hatten das Gefühl, dieser Deutsche sendet uns mit seinen Filmen geheime Signale“, sagten die US-amerikanischen Regisseure („Matrix“-Trilogie) vor der Europapremiere ihres gemeinsamen Films „Cloud Atlas“ am Montagabend in Berlin. „Wir ahnten, dass wir noch einen unbekannten Bruder in Berlin hatten“, so Andy Wachowski.

„Wir haben uns über Bekannte Nachrichten zukommen lassen.“ Dann sei Tykwer nach Los Angeles gekommen, um beim Soundtrack für „Matrix: Revolutions“ mitzuarbeiten. „Und so begann die Liebesaffäre“, sagte Lana Wachowski. „Ja, man muss es wirklich eine Liebesgeschichte nennen. Wir fühlen uns wirklich tief miteinander verbunden“, erklärte Tykwer („Das Parfum“). „Wir haben dieselbe Vorstellung von Kino, wir ticken da ganz ähnlich. Und reagieren auch ganz ähnlich in gewissen Situationen. Das findest du nur ganz selten im Leben.“

Gemeinsam haben die drei Filmemacher David Mitchells eigentlich als unverfilmbar geltenden Bestseller „Cloud Atlas“ auf die Leinwand gebracht - eine 172 Minuten lange Mischung aus Drama und Science-Fiction, in der es um Liebe, Tod, Wiedergeburt und die Rettung der Menschheit geht. Stars wie Tom Hanks, Halle Berry und Hugh Grant spielen jeweils bis zu sechs Rollen. Ihre Figuren werden immer wieder geboren - eine Vorstellung, an die US-Schauspielerin Halle Berry auch privat glaubt.

Der 46-jährige Hollywoodstar ist überzeugt, schon einmal gelebt zu haben. „Ich bin sicher, dass ich meine Tochter in einem früheren Leben schon mal getroffen habe. Ich spürte das schon, bevor sie auf die Welt kam“, sagte Berry. Sie glaube daran, dass es zwischen manchen Menschen Verbindungen gebe, die nicht mit dem Tod enden.

„Cloud Atlas“ startet am 15. November in den Kinos.

dpa

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