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Kultur Für die Katz’
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12:35 12.06.2015
Von Ronald Meyer-Arlt
In Tierheimen soll es bald Lesungen für Katzen geben. Quelle: Julian Stratenschulte
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Hannover

Der Kleine hat sich breitschlagen lassen, und die Katzen haben die Ohren gespitzt. Die Katzenlesung verlief wie am Schnürrchen, und auch andere Kinder in der Gemeinde fingen an, Katzen etwas vorzulesen.

Forscher aus Boston untersuchten die Katzenleserei und fanden heraus, dass Schüler, die sich als Katzenvorleser engagieren, schneller und besser lesen lernen. Das berichtet jetzt „VoluNation“, ein Portal für Freiwilligenarbeit, und weist auch darauf hin, dass das Vorlesen die Tiere beruhigen und ihnen dabei helfen würde, wieder Vertrauen zu Menschen zu fassen. Das hat bei Katzen, die im Tierheim ihr Dasein fristen, ja meist gelitten.

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Aber woraus soll man der Katze vorlesen? Aus E.T.A. Hoffmanns „Lebens-Ansichten des Katers Murr“? Aus Grimms „Der gestiefelte Kater“? Aus James Bowens „Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte“? Oder aus Hans-Ulrich Grimms „Katzen würden Mäuse kaufen“?

Schwierig. Hauptsache, man greift nicht zu diesen beiden Büchern: „Woran du erkennst, dass deine Katze deinen Tod plant“ von The Oatmeal und Matthew Inman sowie zu Norbert Golluchs „Katzenhasserbuch“.

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