Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur „Außergewöhnlich, dass wir das zeigen können“
Nachrichten Kultur „Außergewöhnlich, dass wir das zeigen können“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:25 08.07.2013
Teile der berühmten biblischen Qumran-Schriftrollen sind im Drents Museum im niederländischen Assen zu sehen. Quelle: dpa (Archiv)
Anzeige
Amsterdam

Spitzenstück sei ein etwa ein Meter langes Fragment mit Texten aus dem dritten Buch Moses, sagte Museums-Direktorin Annabelle Birnie im niederländischen Radio. „Es ist sehr außergewöhnlich, dass wir das zeigen können.“

Die mehr als 2000 Jahre alten Manuskripte sind so lichtempfindlich, dass sie in zwei Etappen gezeigt werden. Bis Mitte Oktober werden die ersten acht Fragmente gezeigt. Außerdem zeigt das Museum im Nordosten der Niederlande über 2000 Jahre alte Objekte zur jüdischen Kultur wie etwa einige Tonkrüge, in den die Rollen gefunden wurden.

Anzeige

Die Qumran-Schriftrollen gehören zu den ältesten handschriftlichen Bibelschriften. Sie sind nach ihrem Fundort Khirbet Qumran am Toten Meer benannt. Von 1947 bis 1956 wurden dort in elf Höhlen rund 30.000 Fragmente von über 900 Schriftrollen aus Pergament, Papyrus und gegerbtem Leder gefunden.

Die Ausstellung, die bis zum 5. Januar zu sehen ist, wurde in Zusammenarbeit mit dem Qumran-Institut in Groningen und der Israelischen Antiken-Behörde erstellt.

dpa

Kultur Robbie Williams vor Hannover-Konzert - "Die beste Show aller Zeiten"
08.07.2013
Kultur Ina Müller auf der Parkbühne - Sabbeln und singen
Uwe Janssen 07.07.2013
Kultur Ausstellung zeigt Werke Maria Lassnigs - Jenseits der Eitelkeit
Johanna Di Blasi 07.07.2013