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Kultur Pattinson als Frauenverführer in „Bel Ami“
Nachrichten Kultur Pattinson als Frauenverführer in „Bel Ami“
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14:29 04.05.2012
Foto: Freizügig und ganz ohne Vampirimage: Robert Pattinson in „Bel Ami“.
Freizügig und ganz ohne Vampirimage: Robert Pattinson in „Bel Ami“. Quelle: dpa
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Berlin

„Bel Ami“

Der durch die global erfolgreichen „Twilight“-Filme als keusche Vampir zum Teenie-Schwarm aufgestiegene Robert Pattinson versucht sich mit der Titelrolle in der Neuverfilmung des Romans „Bel Ami“ als berechnender Frauenverführer. Der 25-jährige Pattinson zeigt viel nackte Brust und Popo, während er die Stars Uma Thurman, Kristin Scott Thomas und Christina Ricci verführt. Schauspielerisch allerdings haben die Damen die Nase vorn. Sie übertrumpfen den Engländer mit künstlerischer Kraft, Charisma und Charakter. Was Pattinson-Fans nicht schert. Schon der Trailer zum Film hat weltweit vor allem junge Frauen zu Jubel und Entzücken im Internet animiert.

Der als Vampir der "Twilight"-Saga weltweit von zahllosen Teenagern gefeierte Robert Pattinson bezirzt in der Verfilmung des Romans "Bel Ami" die Frauen reihenweise. Kinostart ist am 3. Mai.

„Spy Kids - Alle Zeit der Welt“

Einmal als Geheimagent die Welt retten - eine spannende Vorstellung für viele Kinder. Vor allem, wenn man so cooles Zubehör hat wie Handschuhe mit gigantischer Schlagkraft oder einen sprechenden Roboterhund. In „Spy Kids - Alle Zeit der Welt“ jagen zwei Geschwister den bösen Tick Tock. Er stiehlt den Menschen ihre Zeit und schreckt dabei vor nichts zurück. Mit ihrem mutigen Einsatz helfen die Kinder ihrer Stiefmutter, der Topagentin Marissa (Jessica Alba), bei ihrer gefährlichen Mission. Zum vierten Mal hat Action-Regisseur Robert Rodriguez einen Film über die Kinderspione inszeniert. In 3D hat er ein aufregendes, rasantes Kinoabenteuer geschaffen mit wilden Verfolgungsjagden und coolen Sprüchen.

„Wir kaufen einen Zoo“

Benjamin Mee hat den Tod seiner Frau noch nicht verwunden, da wagt der Journalist einen Neuanfang: Nicht nur, dass er den Job hinschmeißt, er begibt sich auch auf die Suche nach einem neuen Heim für sich und die Kinder. Im schönen Südkalifornien wird Mee fündig, ein riesiges Anwesen mit 70 000 Quadratmetern. Und ein heruntergewirtschafteter Zoo mit wilden Tieren und einem Team von Pflegern gehört auch dazu. Um die Tiere und den Park zu retten, muss Mee den Zoo wiedereröffnen. In den Hauptrollen der Feel-Good-Komödie sind mit Scarlett Johansson und Matt Damon zwei US-Stars zu sehen. Regisseur Cameron Crowe ist bekannt durch Filme wie „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“.

„Die Liebenden - von der Last glücklich zu sein“

In diesem Musikfilm sieht man die unvergleichliche Catherine Deneuve und ihre Tochter Chiara Mastroianni erstmals gemeinsam auf der Leinwand. Regisseur Christophe Honoré („Chanson der Liebe“) spannt den Bogen von der sexuellen Revolution bis ins Zeitalter von Aids, vom Prager Frühling bis zum 11. September 2001. Im Paris der 60er Jahre wird die Schuhverkäuferin Madeleine (Ludivine Sagnier/später Deneuve) Gelegenheitsprostituierte. Sie verliebt sich in einen tschechischen Freier und folgt ihm in seine Heimat, verlässt ihn wegen seiner Untreue aber wieder. Zurück in Paris geht sie eine Vernunftehe ein, doch ihr Leben lang taucht Jaromil immer wieder auf und bleibt ihre große Liebe. Ähnlich instabil in Liebesdingen ist auch ihre Tochter. Selten sind Fallhöhen und Melancholien verschiedener Liebesarten so eindringlich gezeigt worden.

„50/50“

Eigentlich stehen die Chancen schlechter als 50:50, dass der 27-jährige Adam seinen Krebs besiegt. Die Dramakomödie „50/50 - Freunde fürs (Über)Leben“ überrascht in jeder Hinsicht. Es geht um Krebs, Freundschaft und Familie. Mal ist es zum Weinen, mal zum Lachen, doch nie gleitet der Film von Jonathan Levine ins Rührselige oder in derbe Späße ab. Das hat er vor allem Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt zu verdanken, dem man das mit Lachern versetzte Gefühlschaos von Verzweiflung und Hoffnung gerne glaubt. Ihm stehen Seth Rogen als kumpelhafter Freund und Anna Kendrick als hilflose Therapeutin zur Seite. Drehbuchautor Will Reiser kennt sich mit der Materie bestens aus. Er hat selbst den Kampf gegen Krebs gewonnen.

„The Cold Light of Day“

Schon bevor er richtig angefangen hat, endet ein idyllischer Segeltörn vor der Küste Spaniens für Will Shaw (Henry Cavill) in einem Höllentrip. Skrupellose Geheimagenten haben es auf seinen Vater Martin (Bruce Willis) abgesehen – und entführen die gesamte Familie. Will schafft es zwar den Verbrechern zu entkommen. Aber um die Gefangenen zu befreien, muss sich der durchtrainierte Unternehmensberater einem brutalen Wettlauf gegen die Zeit stellen. Innerhalb weniger Stunden muss er eine mysteriöse Aktentasche finden – und dazu das dunkle Geheimnis um das Doppelleben seines Vaters und dessen rätselhafte Kollegin, CIA-Agentin Jean Carrack (Sigourney Weaver), lüften. Actionreicher, aber wenig überzeugender Thriller mit dem kommenden „Superman“-Darsteller Henry Cavill und „Stirb langsam“-Star Bruce Willis.

Der mit Bruce Willis, Sigourney Weaver und Hauptdarsteller Henry Cavill topbesetzte "The Cold Light of Day" glänzt mit viel Action. Kinostart ist am 3. Mai.

„Superclassico“

Das hat sich Christian ganz anders vorgestellt. Als der Däne zu seiner Frau Anna nach Buenos Aires fährt, um mit ihr letzte Formalitäten für die Scheidung zu klären, hofft er insgeheim, er könne sie vielleicht noch zurückgewinnen. Doch dann lernt er ihren Neuen kennen: den Fußballstar Juan Diaz. Der steht ausgerechnet splitterfasernackt auf dem Weg zum Pool vor ihm, mit durchtrainiertem Körper und entwaffnend charmant. Seine Frau aber, die Fußballmanagerin, scheint kurz vor Argentiniens großem Derby so glücklich zu sein wie nie zuvor. Oder? Als der gemeinsame Sohn Oscar verschwindet, um sein eigenes Liebesglück zu suchen, nehmen die Ereignisse eine unerwartete Wendung.

„Tomboy"
Tomboy, der Begriff steht für ein Mädchen, das sich wie ein Bub kleidet und gibt. Auch Laure, zehnjährige Protagonistin des Films, wäre viel lieber ein Junge, die Haare trägt sie kurz, die Kleidung weit. Nach einem Umzug stellt sich Laure ihren neuen Freunden denn auch einfach als Michael vor. Nur ihre Eltern, die sollen von dem Spiel mit der eigenen Identität nichts erfahren. Die junge französische Regisseurin Céline Sciamma, die ihr Debüt feierte mit „Water Lilies – Der Liebe auf der Spur“, hat „Tomboy“ in nur wenigen Monaten realisiert, mit Dreharbeiten von nur 20 Tagen. Bei der Berlinale 2011 wurde der Film mit dem „Teddy Jury Award“ ausgezeichnet.

dpa/sag

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